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21. Filmfestival Schaffhausen

21. Filmfestival Schaffhausen
Diverses
La La Land

Samstag, 25.03.2017

13:00 Uhr

Kammgarn
Baumgartenstrasse 19
8200 Schaffhausen

Telefon: +41 (0)52 624 01 40
Internet: www.kammgarn.ch
Karte

Gemütliches Ambiente mit Kinostühlen, Sofas & Barbetrieb

13 Uhr:
A Dragon Arrives!
IR 2016 / REGIE: MANI HAGHIGHI / KOMÖDIE / AB 16 J / 107 MIN

Detektiv Hafizi wird beauftragt, einen Selbstmord eines Exilierten auf einer Insel im Persischen Golf aufzuklären. Eine Reise durch eine bunte, pulsierende und schwindelerregende Welt der Rätsel beginnt. Mithilfe eines raffinierten Toningenieurs und eines Geologen beginnt Hafizi seine Recherchen auf der archaischen Insel Qeschm im Persischen Golf. 50 Jahre später werden das gesammelte Beweismaterial und Aufnahmen des Geheimdiensts in einer Schatulle gefunden. Sie belegen, dass das Trio damals verhaftet wurde. Warum? Und was ist wahr, und was nicht?

A Dragon Arrives ist der fünfte Film des aufstrebenden iranischen Regisseurs Mani Haghighi und lief an der Berlinale. Eine aussergewöhnliche Geschichte, aussergewöhnlich inszeniert – ein Geheimtipp!


15.30 Uhr
Safari
AT 2016 / REGIE: ULRICH SEIDL / DOK / AB 12 J / 91 MIN

Ulrich Seidl schaut mit seinen Filmen in menschliche Abgründe. So ist auch «Safari» kein Tierdokumentarfilm, sondern sucht Antworten über die Beweggründe und Besessenheit der Grosswildjäger. Seine Protagonisten sind Durchschnittsmenschen aus Österreich, die mit Überzeugung in Namibia Jagdurlaub machen. Der Film schockiert und gibt zu reden. Ausdruckstark und ambivalent geht Seidl der Frage nach, wer die wahren Wilden sind. Und findet sie in österreichischen Stuben.


17.30 Uhr
Jugendkurzfilmwettbewerb
In Anwesenheit der Regisseure und Jurymitglieder / 80 min

Junge Menschen können Filmgeschichte schreiben. Man nehme zum Beispiel den jungen Frankokanadier Xavier Dolan, der mit «Juste La Fin Du Monde» seinen sechsten Film am Filmfestival Schaffhausen präsentiert. Mit 16 schrieb er das Drehbuch zu seinem ersten Film. Im Alter von 21 lief sein zweiter Film in Cannes, wo auch sein dritter Film Premiere feierte. Mit dem vierten Film reiste er ans älteste Filmfestival der Welt, nach Venedig.

Zwar ist Dolan nicht mehr Teil des Jugendwettbewerbs, aber wenn die Oscars der Inbegriff der grossen Träume sind, dann sollen im Kammgarn wenigstens kleine Träume auf der grossen Leinwand wahr werden! Auch dieses Jahr wird die Jury Preise und Auszeichnungen an die aufstrebenden Filmemacher von morgen vergeben. Und wer weiss – vielleicht sehen wir deren Namen in ein paar Jahren bereits im Hauptprogramm!


20 Uhr
La La Land
US 2015 / REGIE: DAMIEN CHAZELLE / KOMÖDIE / AB 6 J / 128 MIN

La La Land – so nennt man Hollywood. Eine fantastische Welt bis, man auf den harten Boden der Realität prallt. Sebastian Wilder (Ryan Gosling) und Mia Dolan (Emma Stone) spüren das am eigenen Leib. Er träumt davon, einen Jazzclub zu eröffnen, sie will als Schauspielerin Fuss fassen. Beide kommen nur schleppend voran. Sie verlieben sich ineinander und so tritt die Magie, der sie ständig nachjagen in ihr Leben, bis die Realität sie wieder einholt. La La Land knüpft an die Musicals der alten Zeiten, hat bei den Golden Globes abgeräumt und ist der vielversprechendste Film im Rennen für die Oscars. Kitsch, den man manchmal im Leben braucht.


23 Uhr
El Clan
AR 2015 / REGIE: PABLO TRAPERO / DRAMA / AB 16 J / 110 MIN

In Buenos Aires wohnt eine ganz normale Familie mit ganz normalen Sorgen. Die Kinder gehen zur Schule, der älteste Sohn Alejandro ist ein talentierter Rugbyspieler. Der Vater Arquimedes Puccio arbeitete für den argentinischen Geheimdienst, ist aber mittlerweile arbeitslos. Dennoch kommen die Puccios über die Runden. Das, weil sie regelmässig Leute entführen, sie in ihrem Keller festhalten und Lösegeld einfordern. Gewöhnlich und grausam zu gleich, des Geldes wegen. Die Geschichte der Familie Puccio ist wahr und der Film von Pablo Trapero ist zwar Fiction, hält sich aber akribisch an den tatsächlichen Ereignissen, die Argentinien in den 80er Jahren erschüttert haben. Regisseur Trapero gewann für El Clan bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2015 einen Silbernen Löwen für die beste Regie. Zu recht, finden wir.


Preise:
1 Film kostet 15 Franken
Preis TapTab: 10 Franken
Familienfilm am Sonntagmorgen: Fr. 1.- pro Altersjahr, max. 10 Franken
KiK-Pässe: Billette zum ½-Preis | 1 Contempo-Billett: gültig für 1 Film

Pop/Rock/Jazz
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