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Claudia Meyer und Heidi Lötscher – «Kunst trifft Design»

Claudia Meyer und Heidi Lötscher – «Kunst trifft Design»
Ausstellungen

Freitag, 23.03.2012 - Donnerstag, 31.05.2012

Mo: 10 bis 22 Uhr
Di: 10 bis 22 Uhr
Mi: 10 bis 22 Uhr
Do: 10 bis 22 Uhr
Fr: 10 bis 16 Uhr
Sa: 10 bis 16 Uhr
So: 10 bis 16 Uhr

Sorell Hotel Rüden
Oberstadt 20
8200 Schaffhausen

Karte

Künstlerische Wand- und Lichtobjekte

artplacement (kunst direkt aus ateliers ins haus) präsentiert eine aussergewöhnliche Kunstausstellung im Sorell Hotel Rüden in Schaffhausen.
Moderne und faszinierende Wand- und wunderbare Lichtobjekte von Claudia Meyer sowie raffiniert ausgeführte Keramikarbeiten von Heidi Lötscher.

Wie der Meister Cezanne mit Licht und Farbe gespielt hat, vermag es Claudia Meyer mit LED-Licht ein künstlerisches Farbenspiel ästhetisch in Szene zu setzen. Ihre modernen Werke widerspiegeln die sich schnell verändernde Zeit.

Claudia Meyers Werkspektrum zeigt vielfältige Inspirationen. Selten sieht man als Betrachter solch spannende Materialkombinationen wie Chromstahl, Holz, Acrylglas, Papier und Malerei. Ihre Werke präsentieren einerseits eine visuelle, kreative Vielseitigkeit, andererseits werden sie zum Gebrauchsgegenstand (Functional Art) Bildern, Tischen, Lampen und Bänken auch verschiedene Anwendungsmöglichkeiten. Meyers Vielseitigkeit fördert ihre Offenheit für Auftragsarbeiten, d.h. für einen ganz bestimmten Standort Kunst zu schaffen.

Die von Heidi Lötscher professionell in Steinzeug geschaffenen Teller, Tassen und Schalen tragen Meyers unverkennbarkreativen Ideenansatz. Nach klaren Vorgaben vermag es Heidi Lötscher Claudia Meyers Kunstkreationen in modernstes Keramikdesign zu wandeln; jedes ein Unikat.

Die spezifische Handschrift offenbart dem Kunstliebhaber zudem Claudia Meyers design- und gestalterische Ausbildung. Ihre abstrakten Objektlandschaften erstaunen und verzaubern mit ihren überraschenden Bild- und Lichteffekten. Kein Quadratzentimeter gleicht dem anderen, strenge, lineare Formen werden von freien künstlerischen Linien und Farbspielen unterbrochen. Sie zeigen Gesamtkompositionen auf höchstem
künstlerischen und handwerklichen Niveau.

Meyers klare Farb- und Formensprache entführt den Betrachter in aussergewöhnliche Sphären, vermitteln stimmungsvolle Leichtigkeit auf der Grundlage von Design und Kunst.

Claudia Meyers Oeuvre situiert sich im spannungsreichen Kräftefeld von gegenseitiger und abstrakter Malauffassung. Von ihren frühen Werken aus den neunziger Jahren bis hin zu ihren jüngsten Arbeiten zeigt sich das Bestreben, ausgehend von alltäglichen Erfahrungen, eine Sprache der Kunst zu finden, die sowohl inhaltlich wie formal, die Geschwindigkeit unseres Lebens widerspiegeln kann. Claudia Meyers Kunstwerk wird nicht allein nur zum Spiegel ihrer selbst und der Gesellschaft, sondern auch zu dem des aufmerksamen Betrachters.

Ihre Arbeiten werden seit 1990 regelmässig in Galerien in Europa, Amerika und Asien sowie neu in den Emiraten präsentiert.

Claudia Meyer wurde 1961 in der Schweiz geboren, lebt und arbeitet seit 1989 in Paris und Luzern als freischaffende Künstlerin. In den Jahren 1977 bis 1982 lässt sie sich an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern zur Grafikerin ausbilden. Später in Deutschland als Grafikerin tätig, macht sie die für ihren Werdegang wichtige Bekanntschaft mit Anton Stankowski, Grandseigneur des deutschen Designs, in dessen Atelier sie arbeiten konnte. Mitte der 80er Jahre siedelt sie nach New York über und führt dort ihr Studium an der School of Visual Art of New York und dem Fashion Institute of Technology State University of New York fort. Dabei setzt sie sich intensiv mit den Ausdrucksmöglichkeiten moderner Technologien, wie dem Computer, auseinander. Ihre Arbeiten aus dieser Zeit, die sich im Grenzbereich von Design und Malerei bewegen, werden mit Preisen ausgezeichnet. Nach ihrer Rückkehr nach Europa 1989 wendet sie sich, neben Auftragsarbeiten, der Malerei und Kreation von Objekten aus Plexiglas, Chromstahl und Holz zu.

In Auseinandersetzung mit Vertretern der klassischen Moderne geht es ihr darum, einen Begriff von Kunst zu vermitteln, der nicht nur die Freiheit des künstlerischen, sondern auch die Freiheit des rezipierenden Subjekts mit umfasst. Solche ästhetische Überlegungen lassen den traditionell nicht weiter hinterfragten formalen Aufbau eines Werks ganz andere Dimensionen annehmen, wie dies insbesondere an ihren Reliefbildern und LED-Lichtobjekten sichtbar wird.

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