Donnerstag, 17.05.2012 - Mittwoch, 23.05.2012
Als Diktator hat man es heutzutage auch nicht mehr leicht. Das weiß keiner besser als Admiral General Aladeen (Sacha Baron Cohen). Seit er an die Macht gelang, hat er alles getan, um sie in weiser - selbstverständlich in seiner - Hand zu halten. Sein schönes Land, sein Volk will er sicher wissen, fern von subversiven Elementen wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung und all den anderen chaotischen Elementen, die sich Demokratie schimpfen. Dafür steht der Politiker mit Herz und Hand, selbst als er dafür nach Amerika reisen muss. Geladen wurde er zum "Geburtsort von Aids", weil er sich vor den dort tagenden UN-Terroristen für sein nukleares Atomprogramm rechtfertigen soll. Diesen Akt der Schikane wird Admiral General Aladeen mit der einzig möglichen Antwort abschmettern: eine von ihm selbst verfasste, 14-stündige Rede sollte genügen, den Zweiflern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Doch dazu scheint es nicht mehr zu kommen, denn - kaum im Feindesland angekommen - wird der Botschafter seines Volkes von kriminellen Subjekten kurzerhand entführt. An seiner Stelle wird ein einfacher Ziegenhirt der Öffentlichkeit präsentiert. Kurz darauf wird der entmachtete Regierungsvertreter an ihm unbekannter Stelle wieder ausgesetzt. Orientierungslos irrt er durch New York, bis er auf die Besitzerin (Anna Faris) eines veganen Ladens trifft. Die hilfsbereite Frau, die Aladeen irrtümlich erst für einen "kleinen Mann" hält, bietet ihm Asyl. Aber das kommt überhaupt nicht in Frage, denn schließlich lässt sich ein echter Berufener durch nichts von seiner Mission stoppen...
FSK 12