Ausstellung ihrer Werke unter dem Motto «geFundEn» und «ein Kosmos».
Wer sucht, der findet, heisst es. Oft aber finden wir Dinge, die wir nicht gesucht haben und die dann von einer Sekunde auf die andere als bedeutend erscheinen, so, als hätten wir sie suchen müssen, wenn wir sie nicht gefunden hätten.
Gudrun Rix-Donner wurde in München geboren und ist seit 1981 Schweizer Bürgerin. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Seit 14 Jahren lebt die Künstlerin in Neuhausen. Sie ist pensionierte Aktivierungstherapeutin und setzt sich heute als IDEM-Mitarbeiterin im Kantonsspital regelmässig ans Bett von Alzheimer-Patienten, um ihnen Geschichten zu erzählen. Das Sammeln ist ihre Leidenschaft. Auf zahlreichen Reisen durch die ganze Welt trifft sie immer wieder auf Gegenstände, die ihr ins Auge fallen, und findet so Dinge, die sie als «Kunstwerke» bezeichnet, «die die Natur in einmaliger Art gestaltet hat». Sie ordnet die Fundstücke gemäss dem Sinn, den sie in ihnen entdeckt, an und fügt so Dinge aneinander, die von selbst wohl nie zueinander gefunden hätten. «Happy bin ich, wenn es mir gelingt, andere mit meinen Funden zu inspirieren. Welche Naturkunstwerke haben Sie gefunden?»
Alfred Wüger wurde 1957 in Steckborn im Kanton Thurgau geboren und lebt in Schaffhausen. Nach einer kaufmännischen Lehre und der Zweitwegmatura studierte er Nordistik, Philosophie und Theologie in Zürich und Uppsala. Er ist heute als freier Journalist tätig. 2006 erschien das Buch «Seelentanz», ein Porträt der Transsexuellen Nadia Brönimann, und ebenfalls 2006 wurden einige seiner Mundartgedichte auf Radio DRS in der «Schnabelweid» ausgestrahlt. 2004 fand im Jugendwerk Gailingen eine erste Ausstellung mit «Notkunst»-Bildobjekten von Alfred Wüger statt, Objekten, die ein Heizungsmonteur «entdeckte» und dann über einen Kontaktmann der Öffentlichkeit zugänglich machte. Damals schrieb Ingeborg Meier im «Südkurier»: «Sie sind stark, die Arbeiten, die Alfred Wüger präsentiert … durch die Spannung, die sich aus der Verwendung von grobem Altmaterial und der ästhetischen Ordnung der Darstellung ergibt.»
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