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Widmungen und andere Einträge in alten Büchern der Stadtbibliothek

Ausstellungen

Freitag, 09.12.2011 - Samstag, 28.01.2012

Mo: 13.30 bis 18 Uhr
Di: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr
Mi: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr
Do: 10 bis 19 Uhr
Fr: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr
Sa: 9 bis 12 Uhr
So: geschlossen

Stadtbibliothek am Münsterplatz
Münsterplatz 1
8200 Schaffhausen

Telefon: +41 (0)52 624 82 62
Internet: www.bibliotheken-schaffhausen.ch
Karte

Ausstellung im Foyer der Stadtbibliothek, Münsterplatz 1, Schaffhausen
9. Dezember 2011–28. Januar 2012

Anlass der Ausstellung ist einerseits das Erscheinen des dreibändigen Handbuchs der historischen Buchbestände in der Schweiz, das am 8. Dezember 2011 in Bern vorgestellt wurde, andererseits das 375-Jahr-Jubiläum der Stadtbibliothek, die an Ostern 1636 gegründet wurde.
Die ausgestellten Bände stehen exemplarisch für die ersten eineinhalb Jahrhun-derte der 1636 gegründeten Schaffhauser Bürgerbibliothek, die seit dem 19. Jahrhundert Stadtbibliothek heisst. Die Bände weisen entweder Widmungen an die Bibliothek auf oder Besitzervermerke von früheren Eigentümern, wie dem Bürgermeister Tobias Holländer, dem Mathematiker Stephan Spleiss oder dem Reichspostmeister Johann Jakob von Meyenburg. Mit wenigen Ausnahmen sind die Widmungen und Einträge lateinisch.
Während eine Bibliothek ihre Bestände heute durch den planmässigen Ankauf von Neuerscheinungen vergrössert und à jour hält, spielten früher Geschenke von wertvollen Einzelwerken und die Übernahme von ganzen Privat- oder Gesell-schaftsbibliotheken eine grössere Rolle. Der durch solche Zufälligkeiten entste-hende Bestand war damit allerdings eher heterogen und, bezogen auf die Produktion der Zeit, nicht wirklich aktuell, was im Fall der Bürgerbibliothek im 18. Jahrhundert denn auch vielfach bemängelt wurde.
Die Ausstellung beschränkt sich mit einer Ausnahme auf das erste Jahrhundert der Bibliotheksgeschichte. Mit der Übernahme der hier nicht mehr berücksichtigten Gelehrtenbibliotheken von Christoph Jezler, Johannes von Müller und Johann Georg Müller und der Bibliothek einer privaten Lesegesellschaft verdreifachte sich der Bestand ab 1791 innerhalb weniger Jahrzehnte.
Ziel des Handbuchs ist es, die Entstehung des Altbestands von 140 wichtigen Bib-liotheken in der Schweiz bewusst zu machen. Jeder Artikel umfasst eine Bestandsgeschichte und eine statistisch-systematische Darstellung nach Jahrhunderten, Sprachen und Fachgebieten. Auf die Beschreibung von ganz oder teilweise übernommenen Privat- und Gesellschaftsbibliotheken wird dabei besonderen Wert gelegt. Die Ministerialbibliothek Schaffhausen und die Stadtbibliothek sind im Handbuch mit je einem eigenen Artikel vertreten (Band 2, S. 260–272 und 273–302).
Die systematische Erfassung und Identifikation von früheren Eigentümern, die sich mit ihrem Namen, mit Widmungen und anderen Einträgen in ihren Büchern verewigt haben, bleibt ein Desiderat. Diese Angaben sind für die Geschichte der Bibliothek umso wichtiger, als sich für die ersten Jahrhunderte keine Korrespondenzen, Zugangsverzeichnisse u.ä. erhalten haben.

24. und 26. Dezember sowie 2. Januar geschlossen.

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