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Zwei Einzelausstellungen

Zwei Einzelausstellungen
Ausstellungen

Samstag, 19.08.2017 - Sonntag, 01.10.2017

Vebikus Kunsthalle Schaffhausen
Baumgartenstrasse 19
8200 Schaffhausen

Internet: www.vebikus-kunsthalle-schaffhausen.ch
Karte

José Vazquez: tr4nsitor1a obscura
Monika Strasser: appearance

Die Kunsthalle Vebikus Schaffhausen präsentiert vom 19. August bis 1. Oktober 2017 zwei Einzelausstellungen mit Arbeiten von Monika Strasser und José Vazquez, die trotz unterschiedlicher Titel viel Gemeinsames aufweisen. Beide Werkgruppen umkreisen die Themen Sein und Schein, Vergänglichkeit und Morbidität.

Donnerstagsführung: 7. September 2017, 18.30 Uhr mit René Eisenegger

Museumsnacht, 16. September 2017, 20 Uhr + 22 Uhr: Performance „SILENCE“ mit José Vazquez und Monika Strasser

Künstlergespräch: Sonntag, 1. Oktober 2017, 14 Uhr


Monika Strasser
Monika Strasser befasst sich in ihrer Kunst mit der Doppelbödigkeit von Dingen, die nebst der manifesten auch eine zweite latente, mitunter abgründige Sinnebene besitzen. In ihren Arbeiten kombiniert sie oft organisches und anorganisches Material. So verwendet sie einerseits Äste, tierische Häute, menschliche Haare etc., andererseits diverse Metalle, Plastik und Zement, was ihren Werken eine eigentümliche Spannung verleiht. Oft erkennt das Publikum erst auf den zweiten Blick, dass ihre Objekte und Installationen mit menschlichen oder tierischen Restanzen «aufgeladen» wurden. So löst das scheinbar harmlose Werk «Congratulation» einen leichten Schauder aus, wenn man erfährt, dass die Blüten des sonderbaren Bouquets nichts anderes als konservierte Hasenohren sind.

Monika Strasser (*1976) lebt und arbeitet zurzeit in Zürich. Master of Fine Arts, Konstfack University College of Art, Crafts and Design, Stockholm, sowie Goldschmiedelehre in Zürich. Ausstellungen im In- und Ausland. 2005/07/10 Eidgenössischer Preis für Design.

José Vazquez
José Vazquez’ bevorzugtes Medium ist der Computer. Seine digitalen Arbeiten umkreisen zum einen Themen wie Vorund Nachteile der fortschreitenden Digitalisierung sowie die zunehmend raffinierteren Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine, zum anderen sind sie Ausdruck einer tiefen Faszination für das Leben an sich und der Frage, ob dieses mit dem Tod endet oder nicht. José Vazquez verbindet in seinen Computer- und Videoarbeiten IT-Wissen mit mystischen Traditionen, um sich der Schönheit zu widmen, die er sowohl in Binärcodes wie auch in der vergänglichen Welt findet und mit grossem technischen Know-how visualisiert.

José Vazquez (*1978) lebt und arbeitet in Schaffhausen. Er ist Mitglied des Vereins Vebikus Kunsthalle Schaffhausen. 1995-1999 Ausbildung zum Informatiker, 2008 Gnomon School of Visual Effects.

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