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«ouvert 2024 – Nachklang» #SHKULTURMAGAZIN

«ouvert 2024 – Nachklang»
Ausstellungen

Samstag, 27.01.2024 - Samstag, 02.03.2024

Mo: geschlossen
Di: geschlossen
Mi: geschlossen
Do: 18 bis 20 Uhr
Fr: 16 bis 18 Uhr
Sa: 12 bis 16 Uhr
So: 12 bis 16 Uhr

Vebikus Kunsthalle Schaffhausen
Baumgartenstrasse 19
8200 Schaffhausen

Internet: www.vebikus-kunsthalle-schaffhausen.ch
Karte

Ulrich Meister (1947 – 2023)

Nachklang

Zeichnungen, Bilder, Objekte von Ulrich Meister ergänzt mit Werken von Künstlerfreund*innen und Weggefährt*innen

Unter dem Titel «ouvert» startet die Vebikus Kunsthalle Schaffhausen das reguläre Ausstellungsprogramm mit einem speziellen Projekt, für welches wir uns während des Jahres inspirieren lassen. Nachdem Ulrich Meisters Tod bekannt wurde, beschloss die Vebikus Kunsthalle, im Rahmen der «ouvert 2024» eine Gedenkausstellung für den international beachteten Schaffhauser Künstler zu projektieren. In Zusammenarbeit mit dem Museum zu Allerheiligen, dem Kunstverein Schaffhausen sowie dem Museum Katharinenhof in Kranenburg/DE werden vom
27.1. – 3.3.2024 Zeichnungen, Bilder und Objekte von Ulrich Meister gezeigt.

Ergänzt wird die Ausstellung mit Werken einiger seiner Schaffhauser Künstlerfreund*innen und Weggefährt*innen:
René Eisenegger, Emanuel Gloor, Erwin Gloor, Ursula Goetz, Thomas Meister.

Die Ausstellung wird kuratiert von Leo Bettina Roost l.b.roost@gmx.ch und Andreas Lüthi andreas@luethistudio.ch

Wir danken den Leihgeber*innen Monika Stieglitz, Düsseldorf / Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen /
Kunstverein Schaffhausen.

Der Künstler Ulrich Meister
Der Schaffhauser Künstler Ulrich Meister verstarb im August 2023 76-jährig. Geboren 1947 in Merishausen SH,
zog er mit 20 Jahren für ein Studium an der Kunstakademie nach Düsseldorf und blieb dort bis zu seinem Tod.
Der Beuys-Schüler und Konzeptkünstler hat im Laufe seines Schaffens ein umfassendes künstlerisches
Vokabular erarbeitet.

«Im Spannungsfeld zwischen Wort und Bild entwickelte er seine Alltagsmotive in verschiedenen Medien.»
(Markus Stegmann, Ulrich Meister, Ausstellungskatalog, Hantje Cantz, Museum zu Allerheiligen, S. 8)
Ulrich Meister hinterlässt ein vielfältiges Werk von Zeichnungen, Malerei, Collagen, Polaroid/Fotografien und
Texten. Durchschlagenden Erfolg erlangte er an der Documenta IX 1992 in Kassel mit seinen Textobjekten,
einer Serie von alltäglichen, banalen Gegenständen in Verbindung mit poetischen Texten. Es folgten zahlreiche
Ausstellungen, national und international, in prominenten Galerien und Museen. In der Schweiz war er zuletzt
2021 im Haus der Kunst Uri, als Teilnehmer an der Ausstellung «Poesie des Alltäglichen». In Schaffhausen war
Ulrich Meisters Werk letztmalig 2009 im Museum zu Allerheiligen in einer Einzelausstellung zu sehen.
«Der Künstler thematisiert einen zentralen Aspekt der Kunst des 20. Jahrhunderts, die Ästhetik des Trivialen
und Banalen. Bei ihm wird der Gegenstand in seiner Einzigartigkeit dargestellt und ist Ausgangspunkt einer
poetischen Enzyklopädie des Alltags.» (Poesie des Alltäglichen, Text zur Ausstellung, InterneSite, Haus zur
Kunst Uri, 2021).

Meisters Interesse galt den alltäglichen Dingen, die uns umgeben, sei es eine Aprikose, eine Nivea-Dose oder
ein Autoreifen. Er filterte die Essenz der Dinge heraus, indem er sie in ihrer Form aufs Äusserste reduzierte,
bisweilen fast zur Abstraktion.

«Die Reduktion der bildnerischen Mittel lässt insofern an die Minimal und Concept-Art denken, als keine
naturalistische Abbildhaftigkeit intendiert ist, sondern vielmehr durch das alltägliche Objekt, über dasselbe
hinausweisend grössere Zusammenhänge erschlossen werden können.» (Markus Stegmann, Ulrich Meister,
Ausstellungskatalog, Hantje Cantz, Museum zu Allerheiligen, S. 10)

Ulrich Meisters Werk stellt einen beeindruckenden Kosmos von Formen dar, den Meister beharrlich und mit
Hingabe erarbeitete. Ulrich Meister als Künstlerpersönlichkeit, seine künstlerische Praxis und sein Werk
inspirieren nach wie vor viele Künstler*innen, auch in der Art eines «artists’ artist». Er ist zu einer wichtigen
Position innerhalb der jüngeren Kunstgeschichte geworden. Sein Verlust hat uns dies in Erinnerung gebracht.

Flyer

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