Freitag, 31.12.2010
Dorf
Stammheim feiert das Jubiläum zur ersten urkundlichen Erwähnung vor 1250 Jahren. Mit verschiedenen Aktivitäten und Anlässen gedenken die Stammer ihrer Vergangenheit, blicken stolz auf das aktuell Erreichte und schauen mutig in die Zukunft. In der Silvesternacht starten die Festlichkeiten mit einem bombastischen Feuerwerk.
(Sw) Wer hätte damals am 29. Juli 761 gedacht, was sich aus einem Verkauf von Ländereien zwischen Rhein und Thur in 1250 Jahren entwickeln würde? Weder der Alemanne Isanhard, der all seine geerbten Besitztümer für ein Pferd und ein Schwert an das Kloster St. Gallen verkaufte, noch die Stammer Bevölkerung, die darauf über tausend Jahre im Besitz des Klosters blieb, noch die neuen Besitzer im fernen St. Gallen. Heute zeugen nur noch einige historische Fragmente vom damaligen Leben – oder einige Zeitzeugen in hohem Alter können noch von der Zeit vor 60, 70, 80 Jahren erzählen …
Die Gemeinden im Stammertal präsentieren sich heute als moderne Landgemeinden, die sich im Rahmen der planerischen Möglichkeiten zwischen Bewahrung der intakten Umgebung und den Ansprüchen des modernen Menschen ständig weiter entwickeln. Im Bewusstsein der Vergangenheit und der herausfordernden Zukunft starten die Festlichkeiten im Stammertal bereits in der Silvesternacht mit einem grandiosen Feuerwerk. Nach dem Kirchengeläute wird ein halbstündiges Feuerwerk gestartet, das auf die weiteren Aktivitäten im Jubiläumsjahr hinweist.