
Freitag, 04.05.2012
17:00 - 19:00 Uhr
Haberhaus
Die Schaffhauser Jazzgespräche werden veranstaltet vom Schaffhauser Jazzfestival in Zusammenarbeit mit Pro Helvetia und dem Schweizer Musik Syndikat SMS.
Leitung:Frank von Niederhäusern
Realisation:Frank von Niederhäusern, Urs Röllin, Barbara Ackermann
3. – 5. Mai 2012
Heute: Der Künstler als (sein) Manager
Lucas Niggli (Perkussionist, Komponist, Bandleader, Veranstalter) Referat
Diskussion mit Andreas Fleck, Cellist, Musikmanager, Kurator Boswiler Sommer, Daniel Rohr, Schauspieler und Direktor Theater Rigiblick Zürich, Tanja Kummer, Schriftstellerin, DRS-3-Literaturexpertin und ehemals Veranstalterin Winterthur (Gesprächsleitung: Peter Spring, Journalist und Filmautor Zürich)
Wer als freischaffender Jazzer überleben will, muss sich nicht nur auf der Bühne präsentieren und hörbar machen, sondern auch in der weit gefassten Szene. Dies bedeutet auch: Kontakte knüpfen, sich vernetzen. Was am besten und nachhaltigsten funktioniert, wenn man selbst aktiv wird auch neben der Bühne. Also Kollegen zu Koproduktionen einlädt, eigene Konzertreihen oder sogar Festivals organisiert. Eine Mehrfachbelastung, die der Kreativität schaden kann. Und dennoch wählen immer mehr Künstler – nicht nur Jazzer – diesen Weg. Was zwingt Künstler dazu, auch als Manager zu wirken? Welche Voraussetzungen sind nötig für ein erfolgreiches (Selbst-)Management? Welche Modelle sind erfolgversprechend, welche nicht? Weshalb leisten sich nur wenige Künstler in der Schweiz ein professionelles Management?
Der Eintritt zu den Jazzgesprächen ist frei