Montag, 27.05.2013 - Sonntag, 21.07.2013
Fotoausstellung
Die Afghanistanhilfe Schaffhausen (AHS) engagiert sich seit 25 Jahren im kriegsgeplagten Afghanistan für die notleidende Bevölkerung. In diesem Vierteljahrhundert Entwicklungshilfe wurden Schul-, Waisen- und Frauenhäuser gebaut, Kliniken und ein grosses Provinz-Spital betrieben, Menschen- und Frauenrechtskurse durchgeführt, Schafe, Hühner und Lebensmittel an arme Bauern verteilt und abgelegene Dörfer mit sauberem Trinkwasser erschlossen. Die Hilfe zur Selbsthilfe aus Schaffhausen kommt insbesondere den ärmsten Menschen in den schwer zugänglichen Tälern und Dörfern im Hazarajat und im paschtunischen Grenzgebiet zu Pakistan zugute.
Ein zentraler Faktor für den Erfolg und die Nachhaltigkeit dieser Hilfe ist die gute Zusammenarbeit mit den langjährigen Projektpartnern und der stetige Besuch der zahlreichen Projekte vor Ort. Die Reisen zu den Projekten und den Menschen sind anstrengend und nicht immer ungefährlich. Und dennoch nehmen die Helferinnen und Helfer aus Schaffhausen mindestens einmal im Jahr diese Strapazen auf sich, um sicherzugehen, dass die Hilfe auch wirklich bei den Bedürftigen ankommt. Sie werden dabei mit grosser Dankbarkeit, offenen Herzen und einer beeindruckenden Gastfreundschaft empfangen und lernen ein anderes Afghanistan fernab der medialen Berichterstattung kennen: ein Land zwischen Aufbruch und Tradition.
Michael Kunz, Vorstandsmitglied der AHS, besuchte zusammen mit der 86-jährigen Vreni Frauenfelder bereits zum vierten Mal die Hilfsprojekte in den Provinzen Kabul, Bamyan und Ghazni. Er konnte sich dabei selbst ein Bild machen von der Schönheit der Landschaft, aber auch von der grossen Armut der Menschen. Auf seinen Bildern hielt er einige der erlebten Momente fest, die er als Lohn seiner Tätigkeit für das Hilfswerk bezeichnet. Trotz den schwierigen Umständen, in welchen die Menschen in Afghanistan leben müssen, spürt er insbesondere bei der jungen Generation eine starke Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Seine Fotografien sollen die Dankbarkeit und die Herzlichkeit dieser Menschen zeigen und von dieser beeindruckenden Hoffnung erzählen, welche die vielen Schul- und Waisenkinder in ihren Herzen mit sich tragen.