
Sonntag, 25.01.2009 - Freitag, 03.04.2009
Zeichnungen, Pastelle und auch Collagen ermöglichen den Besuchern Blicke ins Menschliche, allzu Menschliche. Dieser Blick fällt mal heiter aus, fast wie in Cartoons, dann wieder nachdenklich, andächtig oder philosophisch. Und immer wieder gibt es auch Abstraktionen von Gefühlen, Stimmungen oder Situationen. Die meist kleinformatigen Zeichnungen versprühen Kreativität und Lebenslust, auch wenn manches in Moll gestimmt ist.
Die studierte Künstlerin und Mutter von vier Kindern besitzt mehrere Lehraufträge vor allem im Bereich des Töpferns. Dieses Jahr wird die 40jährige Antje Strathmann-Finweg eine kunsttherapeutische Ausbildung abschließen. Seit vier Jahren wagt sie sich mit ihren Arbeiten auch in Ausstellungen. Die Präsentation ihrer Werke ist nicht das vorrangige Motiv ihres Schaffens. Sie braucht diesen Blick auf ihre Umgebung, wie sie sagt, um «den roten Faden» ihres Lebens in der Hand behalten zu können. «Für mich ist die Malerei eine der ursprünglichsten und reinsten Sprachen neben der Musik und dem Tanz. Malen ist meine Möglichkeit, Dinge auszusprechen, die ich nicht in Worte fassen kann. Das künstlerische Arbeiten ermöglicht mir eine Form der Auseinandersetzung mit meiner Umwelt und mit mir. Meine Zeichnungen sind oft Momentaufnahmen, Stimmungen, Lebensskizzen. Fühlen, Malen, Sehen, Erkennen ... das ist es, was mir meine Bilder ermöglichen.»