Samstag, 01.09.2012 - Sonntag, 14.10.2012
19:30 Uhr
Fischerhausmuseum
Jürg Attinger malt seit bald vierzig Jahren. Die Ölfarben wurden zu seinem bevorzugten Arbeitsmedium. Er malt detailliert und akribisch, wobei er aber nicht am rein Äusseren haften bleiben möchte: Attinger sucht gewissermassen den abenteuerlichen Weg durch den Gegenstand.
Was zeigt zum Beispiel eine Muschel über sich und ihr Umfeld? Was sagen Formen und Farben der Muschel über ihr Entstehen?
Je eingehender die Beobachtungen am Gegenstand sind, um diesen zu ergründen, desto weiter und offener werden dessen Abbildungen im Idealfall. Die Annäherung an diesen wird bestärkt durch ins Umfeld gerückte Figuren, die mit dem Hauptmotiv eine oft abenteuerliche Verbindung eingehen. Der dabei gezeigte Farbenreichtum ist kennzeichnend für Attinger als Farbenlehrer früherer Jahre.
Seine Betrachtungs- und Malweise bringt es mit sich, dass an einem schier endlosen Bild schier endlos gemalt werden muss. Doch nicht die Zeit, sondern das malerische Abenteuer zählt.