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Christian Vetter / Petra Elena Köhle und Nicolas Vermot

Christian Vetter / Petra Elena Köhle und Nicolas Vermot
Ausstellungen
Christian Vetter

Samstag, 22.01.2011 - Sonntag, 27.02.2011

19:00 Uhr

Mo: geschlossen
Di: geschlossen
Mi: geschlossen
Do: 18 bis 20 Uhr
Fr: 16 bis 18 Uhr
Sa: 16 bis 18 Uhr
So: 12 bis 16 Uhr

Forum Vebikus
Baumgartenstrasse 19
8200 Schaffhausen

Internet: www.vebikus.ch
Karte

Doppelausstellung

Christian Vetter

ich nicht nichts

Christian Vetters Arbeit kreist um die Frage nach dem gegenwärtigen Potenzial der Malerei. Welche Möglichkeiten bleiben, wenn nachahmende Darstellung in der Malerei in Konkurrenz mit den technischen Bildverfahren immer schwieriger zu werden scheint und Abstraktion als vom Gegenstand Losgelöstes entweder dogmatisch oder beliebig wird. Vetter versucht, die Malerie an ihrer Wurzel zu packen: Als Sprache verstanden ist Malerei Grundlage des Denkens.
Eine neue Serie von Bildern, die im Forum Vebikus gezeigt werden, lotet die malerischen Aspekte von Schrift aus.

Christian Vetter (*1970) lebt in Zürich. Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. bei Yvon Lambert in New York (The Presence of Absence), im Kunstmuseum St. Gallen und der Villa Merkel in Esslingen (Disappearing Eye) oder im Kunsthaus Zürich (Shifting Identities).


Petra Elena Köhle, Nicolas Vermot


In den Jahren 1943-1945 liess Adolf Hitler eine Fotokampagne durchführen, die gefährdete historisch und künstlerisch wertvolle Malereien dokumentieren sollte. Unter Beteiligung fast aller prominenten Fotografen Deutschlands entstand ein umfassendes Farbdiaarchiv zur mitteleuropäischen Wand- und Deckenmalerei. Rosmarie Nohr, damals Assistentin, fotografierte neben dem eigentlichen Auftrag die improvisierten Gerüste und Fotolampen; also das Setting, in dem die Aufnahmen entstanden. Köhle/Vermot machten Frau Nohr ausfindig und besuchten sie. Diese stellte ihnen die ihr noch verbliebenen Dias zur Verfügung. Das Material wurde Ausgangspunkt für die im Vebikus gezeigte Arbeit, welche Fragen nach der Rekonstruktion, Erfindung und Aneignung von Geschichte aufwirft.

Petra Elena Köhle und Nicolas Vermot Petit-Outhenin. Zusammenarbeit seit 2003.

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