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Das Lob der Torheit

Das Lob der Torheit
Worte
«Ja, seht ihr denn nicht, dass von allen Geschöpfen jene am glücklichsten leben, denen die Wissenschaften völlig fremd sind?» Erasmus von Rotterdam

Mittwoch, 06.01.2010

12:30 Uhr

Museum Allerheiligen
Münsterplatz
8200 Schaffhausen

Internet: www.allerheiligen.ch
Karte

Rundgang durch die Ausstellung mit Roger Fayet.

Ein Tor zu sein, ist nicht immer ein Nachteil. Oft zeitigt Torheit positive Wirkung, manchmal macht Törichtes das Leben überhaupt erst erträglich. – So die Auffassung des Humanisten Erasmus von Rotterdam. In seiner berühmten Schrift „Das Lob der Torheit“ von 1511 untermauert er die These mit Beredsamkeit, Spott und Polemik.
In Erasmus’ Namen spricht die personifizierte Frau Torheit selbst. Sie verkündet, dass alle guten Dinge im Leben von ihr herrühren: Lust und Ausgelassenheit, Liebe und Freundschaft, Hoffnung und Vergessen.

Jetzt wagt die Torheit den Sprung vom Buch in eine Ausstellung. Dort versammelt sie Kunstwerke, Gebrauchsgegenstände, archäologische und naturkundliche Objekte - lauter Dinge, mit denen sie ihr eigenes lob singt.

Die Ausstellungspublikation ist seit beinahe 500 Jahren im Buchhandel erhältlich.

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