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Dialog Keramik - 5 X aktuelle Keramikkunst

Dialog Keramik - 5 X aktuelle Keramikkunst
Ausstellungen

Samstag, 05.12.2009 - Sonntag, 24.01.2010

Mo: 08.30 bis 12 Uhr
Di: 08.30 bis 12 Uhr
Mi: 08.30 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Do: 08.30 bis 12 Uhr
Fr: 08.30 bis 12 Uhr
Sa: geschlossen
So: geschlossen

Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19
78234 Engen (DE)

Internet: www.engen.de
Karte

Thomas Bohle, Joachim Lambrecht, Uwe Löllmann, Thomas Naethe, Rita Ternes" im Städtischen Museum Engen + Galerie

Die Ausstellung zeigt Keramik-Arbeiten von fünf international renommierten Gefäßkeramikern: von den streng reduzierten, formschönen Gefäßen von Thomas Naethe bis zu den im Anagama - Holzbrandverfahren hergestellten, rauen und wie aus der Natur gewachsenen Objekten von Uwe Löllmann. Ein Leckerbissen für alle Keramik-Liebhaber.
Das Spektrum zeitgenössischer Gefäßkeramik variiert, je nach künstlerischem Ansatz, von der traditionsgebundenen Betonung der Funktionalität bis hin zur freien Gestaltung als eigenständige Plastik, als seinem Gebrauchswert enthobenes Kunstobjekt. Konstruktiv mit größter technischer Präzision gearbeiteten Objekten stehen durch den Anagama- Holzofenbrand gleichsam naturgewachsene Gefäße gegenüber. Trotz dieses sehr vielfältigen Spektrums beschäftigt sich die vom Gefäß ausgehende Keramik stets mit den gleichen wesentlichen Gestaltungsfragen: mit dem Zusammenspiel von Licht und Raum, von Fläche und Tiefe als die das Gefäßobjekt in seiner Erscheinungsweise konstituierenden, elementaren Faktoren.

So erzeugen die von Thomas Bohle in scharfkantiger Präzision ausgeführten Doppelwandgefäße ein komplexes Zusammenwirken von Innen- und Außenraum. Joachim Lambrechts gerippte Gefäßobjekte loten das Spannungsfeld des In-sich-Ruhens, zugleich des den Raum dynamisch Durchdringenden aus. Thomas Naethes Gefäßmontagen untersuchen den Raum zwischen Tektonik und Musikalität. Uwe Löllmann wagt gewaltige Dimensionssprünge innerhalb seiner Arbeiten und betont den körperhaften Aspekt seiner Gefäße. Rita Ternes, schließlich, rollt aus Steinzeugplatten ebenso einfache wie komplexe, flächig rhythmisierte Keramikobjekte.

Die frei im Raum auf einer ca. 15 Meter langen "Zickzack" – Konstruktion präsentierten Keramiken korrespondieren miteinander und zugleich mit den auratischen Räumen des ehemaligen Klosters St. Wolfgang in spannungsreichen Dialogen. Auf diese Weise wird sowohl das Einzelobjekt als auch der Zusammenklang der unterschiedlichen künstlerischen Positionen und ihre Entfaltung im architektonisch gefassten Raum sichtbar und erlebbar.

Bühne
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