Freitag, 03.05.2013
20:30 Uhr
Theater «Basilika»
Immer wieder war und ist die „Färbe“ Ausgangspunkt für Karrieren und Künstlerpersönlichkeiten verschiedenster Art. Sicher mag sich der ein oder andere noch gerne erinnern an das Jahr 2000, als sich in der Nachfolge des „Weißen Rößl“ (Sommertheater 1999) eine Schrammelbesetzung um den Geiger Rolf Oscher gründete. Neben Schauspieler und Sänger Martin Popp (damals im Färbe-Ensemble) und Rolf Oscher spielten Heinrich Braun an der Clarinette, Rudolf Hartmann am Akkordeon und Günter Mantei an der Contra-Guitarre Wiener Musik, als hätten sie nie anderes getan! Der Zuspruch war enorm, weit über die Grenzen der Region hinaus hörte man der
professionellen Formation mit Genuß und Freude zu.
Nun ist es schon zehn Jahre her, daß der Initiator Rolf Oscher plötzlich verstarb. Immer noch spielen die „Färbe-Schrammeln“ zusammen. An der Violine hat Roland Baldini, Sproß einer Wiener Musikerfamilie und Hochschulprofessor für Violine und Kammermusik, den Platz seines langjährigen Freundes und Mentors eingenommen. Aufgrund der vielfältigen Verpflichtungen aller Ensemble-Mitglieder sind jedoch die öffentlichen Auftritte rar geworden.
Ein seltene solche Möglichkeit bietet sich allen Freunden des noblen Klangs am Freitag, 3.5. in der Basilika (Beginn 20.30, Einlass/Abendkasse ab 19.30 Uhr)
Telefonische Kartenreservierungen unter (07731) 64646,
Abholung an der Abendkasse Basilika
Die unvergleichliche Wiener Schrammelmusik, an der Schnittstelle von Volkskunst und Hochkultur, mit sanften und zupackenden Tönen, tanzbaren Walzern und melancholischen Weisen, entfaltet einen ganz eigenen, leisen Zauber, der aus weit vergangenen Tagen aufzusteigen scheint.
Allen Freunden echter, handgemachter, berührender Musik sei dieser Abend ans Herz gelegt!