Freitag, 07.09.2012
19:00 Uhr
Evangelische Dorfkirche
Lukas 7,36–50
Das Geschehen beginnt mit der Sehnsucht von Magdalena nach erfüllender Liebe. Sie begibt sich auf eine einsame Suche. Damit durchbricht sie die Grenzen der Tradition und enttäuscht die Erwartungen ihrer Familie. Nur ihre Freundin Susanna bringt noch Verständnis für sie auf und versucht zu vermitteln.
Magdalenas Schmerz steht im Kontrast zu der Zufriedenheit des Pharisäers Simon und seiner Frau Deborah, die sich im kleinen Glück einer geordneten Ehe eingerichtet haben. Der Preis und der Gewinn beider Lebensentwürfe zeigen sich.
Das erflehte, aber umstrittene, Auftreten Jesu, führt noch tiefer in die Auseinandersetzung und den beginnenden Konflikt. Konfrontiert mit den Wünschen und Bedürfnissen der Menschen um ihn herum, verkündet Jesus die Zuwendung Gottes in einer noch unbekannten Weise, die zunächst weder von den Jüngern, noch weniger von den Pharisäern verstanden und toleriert werden kann. Die Pharisäer Simon und Ruben versuchen zu ergründen, ob Jesus Gottes Sein offenbart oder die Suchenden noch tiefer in die Verlorenheit führt.
Während der seelische Aufruhr von allen ertragen und durchlitten wird, formulieren die Beteiligten ihre religiöse Position, ihre Angst, ihre Hoffnung, ihre Freude und ihren Anspruch.
Der schockierend offene Ausdruck der menschlichen Liebe, die Magdalena für Jesus empfindet, sprengt schliesslich den Rahmen des Gastmahles, das formelle Kontakte nahe legt.
Diese Szene ist der biblischen Erzählung aus Lukas 7,36–50 entnommen.
Was ging ihr voraus, wie geht es weiter?
Schritte in eine neue heilende und heiligende Erfahrung von Angenommensein werden von Jesus gegangen und angeleitet. Wer kann sie mitgehen?
Dauer: 110 Min., Pause an einigen Orten mit Ausschank.
Eintritt: frei, für eine angemessene Kollekte sind wir Ihnen dankbar