KiK präsentiert:
Erik Truffaz Quartet
Jazz
"Für mich ist Miles Davis der Picasso des Jazz". Unverhohlen verleiht Erik Truffaz seiner Bewunderung für den wohl größten Trompeter der Jazz-Geschichte Ausdruck. Das Streben nach Neuem ist auch in seiner Musik entscheidendes Merkmal, seit er sich Anfang der 90er mit eigenen Projekten der Kritik der Musikgemeinde stellt. Genregrenzen stehen ihm dabei eher im Weg: "Grundsätzlich finde ich es besser, meine Musik als Popmusik zu betrachten. Beim Jazz geht es um Improvisation, das wird natürlich immer ein Teil meiner Musik sein, aber mein Ziel liegt in einer ganz anderen Richtung". Diese Einstellung verbindet ihn mit Nils Petter Molvaer, auch wenn er sein Ziel auf anderen Wegen zu erreichen sucht. "Der Norden Europas hat zur Zeit die besten Musiker, wenn es darum geht, eine Mischung aus elektronischen Sounds und Improvisation zu finden. Ich habe mich entschieden, nicht mit Electronics zu arbeiten. Ich will akustische Musiker finden, die diesen Sound spielen".
Seine Suche nach geistesverwandten Mitstreitern hat er indes längst beendet. Mit Marcello Guiliani (Bass), Marc Erbetta (Schlagzeug) und Patrick Muller (Piano) umgibt er sich mit Kreativlingen, die seine Vision moderner Jazz-Mucke nicht nur teilen, sondern aktiv vorantreiben. "Musik ist nicht nur, was man hört - es ist auch, was man denkt und was man im Kopf hat, und da fühle ich mich von Marcello, Marc und Patrick verstanden".
Tür: 20.30 Uhr
Beginn: 21 Uhr
Eintritt: Fr. 35.-/25.-