Samstag, 10.05.2025
14:00 - 17:00 Uhr
Galerie ARTSIMONE
Vernissage
Erwin Gloor ist der bekannte Schaffhauser Künstler, welcher normalerweise seine Arbeiten in den Museen zeigt.
Nun wurde er dieses Jahr mit dem Werner-Amsler-Preis für sein Lebenswerk als Maler geehrt. Es ist der erste Werner-Amsler-Preis für einen Maler.
In seinem Atelier stehen grossformatige fotorealistische Arbeiten und Arbeiten über den Rheinfall.
Eine grosse Sammlung kleinformatiger Zeichnungen bewahrt er in seinen Schubladen, welche noch nie an einer Ausstellung gezeigt wurden.
Er hat sich nun entschieden einen Teil dieser Arbeiten in einer Ausstellung in der kleinen Galerie ARTSIMONE an der Grabenstrasse zu zeigen.
Erwin Gloor (1941) ist seit 1961 als freischaffender Künstler tätig. Er malt seit über 60 Jahren und ist unter anderem für seine Rheinfallbilder in blauen und gelben Farbtönen bekannt.
Prägend in seiner Arbeit sind die Themen Landschaft und Licht, die er mit einer reduzierten Farbpalette, fast ausschliesslich mit gelb und blau, stark abstrahiert auf die Leinwand oder Papier überträgt.
Bereits 1966 hatte er seine erste Einzelausstellung im Museum Allerheiligen und ist seither regelmässig dort präsent.
Ein starker Kontrast zu seinem früheren Werk sind die riesigen, fotorealistischen Porträtbilder und Stillleben, die Erwin Gloor seit der Jahrtausendwende malt und auch als eine Art Befreiungsschlag empfindet.
Sein umfangreiches Schaffen kommt in verschiedenen Begleitkatalogen zu Ausstellungen zum Ausdruck, insbesondere im von den Kunsthistorikern Hortensia von Roda und Markus Stegmann publizierten Band «Erwin Gloor. Stationen» (2005).
Noch heute lebt der Künstler in seiner Heimatstadt Schaffhausen, an der Neustadt.