Freitag, 15.01.2010
19:30 Uhr
Lindli-Huus
Gezeigt wird der Film «Vitus» (CH 2006)
Vitus (als 6-jähriger von Fabrizio Borsani gespielt) ist ein Wunderkind. Als Knirps spielt er auf dem Klavier die Stücke grosser Meister, liest dicke Schmöker, löst Rechenaufgaben innert Minuten und hat einen IQ von schwindelerregender Höhe. "So ein Kind muss gefördert werden", wird den Eltern (Urs Jucker und Julika Jenkins) geraten. Aus dem Jungen soll ein weltbekannter Pianist werden.
Während die Eltern nun ganz auf die Karriere ihres Genies fixiert sind, flüchtet Vitus (als 12-jähriger gespielt von Teo Gheorghiu) immer öfters zu seinem Grossvater (Bruno Ganz), der den Buben als einziger so sieht, wie er eigentlich sein möchte. Nämlich ein Kind. Ohne Druck, ohne Erwartungen und einfach die Zeit der Jugend geniessen. Die beiden philosophieren, diskutieren und verbringen unbeschwerte Stunden, bevor Vitus immer wieder zurück muss. Zurück in die Welt in welcher der Vater in einer Firma viel Geld macht, aber dafür beim Nachtessen fehlt und die Mutter doch so extrem stolz auf ihr Wunderkind ist.