zurück

Ghost Town Trio

Ghost Town Trio
Pop/Rock/Jazz

Donnerstag, 23.01.2014

20:00 Uhr

Haberhaus
Neustadt 51
8200 Schaffhausen

Internet: www.haberhaus.ch
Karte

CD-Releasetour «Don't Make Your Mama Cry»

Mehr als Secondhand

So klingen die Beatles oder David Bowie heute: Das «Ghost Town Trio» zeigt, wie verrückt und schön Cover-Alben sein können.

Es ist, als würde man sagen: Hört her, liebe Hörer, das sind die Elemente der Popvergangenheit, alles nicht mehr ganz neu und einiges davon vielleicht sogar verdorben: Aber wollen wir doch mal sehen, was sich damit nicht noch Wunderbares anstellen lässt. Ja, das «Ghost Town Trio» macht Coversongs. Und wie! Die drei Musiker fallen regelrecht über die Pophits her, um sie in neue Gefilde zu führen. Dabei haben Urs Vögeli (Gitarre), Lukas Mantel (Schlagzeug) und Claude Meier (Bass) keine Masche, die sie durchziehen, sondern einen immer wieder erneuerten eigenen Stil.

Die Geschichte des «Ghost Town Trio» begann Anfang 2009 mit einem dreimonatigen Engagement in einem – zur Techno-Bar umgebauten – ehemaligen Puff an der Zürcher Rotlichtmeile. Nach der Debut-CD («No Tits But Hits») und vielen Konzerten und Festivals im In- und Ausland (etwa am Schaffhauser Jazzfestival 2012, BeJazz 2012) folgt nun mit «Don't Make Your Mama Cry» die zweite Veröffentlichung der Geisterstädter.

Das Trio unterzieht die Songs von Blondie oder Björk nicht einfach nur Bearbeitungen oder Umkehrungen, sondern – man kann es blumig sagen: es tanzt mit ihnen, streitet mit ihnen, stöhnt mit ihnen mit, lässt sie stehen und versöhnt sich mit ihnen. Dies jedoch ohne zwanghafte Leistungsschau oder emotionalisierte Effekthascherei. Sondern mit einer spielerischen Luftigkeit und Souveränität.

Denn die drei Musiker sind in jeder Hinsicht Meister im Brechen von Stilen. Die Stücke können mit grossem Aplomb daherkommen wie «Go West» von Village People, mit ausladend-melancholischem Gitarrenintro und warm knatternden Rhythmussektionen. Was aber nicht heisst, dass sie nicht plötzlich in einem technoiden kleinen Scherz verenden können. Hier wird der «Anton aus Tirol» zum tapsig-nachdenklichen Bauernburschen, David Bowies «Space Oddity» mit einem mitreissenden Groove versehen und Scorpions «Still Loving You» zum überdrehten Studiojam. Nach einem einheitlichen Muster will hier niemand klingen. Secondhand ist dafür kein Ausdruck mehr. Es ist dritte und vierte Natur, die hier weiterverarbeitet wird, vielfach gewendet und im Grunde verschlissen, doch immer gut für eine Party im Fetenkeller des Popjahrhunderts.

Türöffnung: 19.30 Uhr

Klassische Musik
RheinfallFestival 2013

RheinfallFestival 2013

Nach dem grossen Erfolg im Jahr 2012 freuen wir uns auf ein kleines RheinfallFestival vom 21. bis 23. Juni 2013. Der Rheinfall steht bei unseren traditionellen Literaturbooten wieder im Mittelpunkt. ...
Pop/Rock/Jazz
Lunik

Lunik

CH-Pop-Konzert Mit «Small Lights in the Dark» folgt nach dreijähriger Absenz das neue Album von Lunik. Die vierköpfige Berner Band rund um Frontfrau Jaël Krebs präsentiert ein rockig ...
Party
Soulvester

Soulvester

Letztes Jahr zum Insider Tipp unter den Silvesterpartys in Schaffhausen gekürt, dieses Jahr wieder am Start: der fast schon legendäre SOULVESTER im Jazz Art Café auf dem Herrenacker Schaffhausen! ...