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Goya

Goya
Bühne

Sonntag, 24.01.2010

20:00 Uhr

Stadthalle
Hohgarten 4
78224 Singen (DE)

Internet: www.stadthalle-singen.de
Tickets Karte

Schauspiel nach dem Roman von Lion Feuchtwanger, mit Dieter Wien, Oliver Trautwein, Vera Oelschlegel und dem «Theater des Ostens», Berlin.

Einen packenden Theaterabend verspricht Vera Oelschlegels Roman-Adaption «Goya» am Sonntag, 24. Januar, um 20 Uhr in der Stadthalle Singen. Mit ihrem «Theater des Ostens» aus Berlin und hervorragenden Bühnenfassungen literarischer Meisterwerke sorgte die Regisseurin und Schauspielerin bei Gastspielen in Singen immer wieder für stehende Ovationen der Zuschauer!

Eine Werkeinführung findet um 19.15 Uhr statt. Jugendliche erhalten verbilligte Eintrittskarten für nur fünf Euro pro Person. Anmeldung hierzu ausschließlich über die Volkshochschule, Hauptstelle Singen, Theodor-Hanloser-Straße 19, 78224 Singen, Telefon 07731/9581-0, E-Mail [email protected].

Der Roman «Goya oder Der arge Weg der Erkenntnis» von Lion Feuchtwanger (1884-1958) erzählt von dem berühmten spanischen Maler Francisco Goya (1734-1828) auf der Höhe seines Ruhms, von seiner Affäre mit der Herzogin von Alba und von seiner Wandlung vom Hofmaler zum visionären, kritischen Künstler. Die persönliche Zerrissenheit des Malers, seine Liebe zur Herzogin fasziniert ebenso wie der historische Hintergrund. Dieser fesselnde Theaterabend bringt Spannung, große Gefühle und feinfühlige psychologische Schilderungen der Charaktere.
«Goya» erzählt von einem Mann zwischen spanischer Rückschrittlichkeit in seiner Zeit und den neuen Ideen der Französischen Revolution, zwischen Aufklärung und Aberglauben, zwischen Liberalismus und Inquisition, kurz von einer faszinierenden, schillernden Welt, die geradezu danach verlangt, auf der Bühne umgesetzt zu werden.

Goya war ein Mann, der das Leben in all seiner Fülle lebte. Er zeigt uns die menschliche Tragödie, die sich immer wieder ereignet, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Und er malte sie. Der Zuschauer erlebt fast unentwegt zwei Goyas – Dieter Wien und Oliver Trautwein. Handelt der eine, so mahnt der andere als sein Gewissen. Trautwein verkörpert den vom Sturm und Drang bestimmten, euphorischen jungen Goya; Dieter Wien ist der vom Alter und Krankheit gezeichnete. Sah sich der junge Goya dem «Glück ohne Mass» gegenüber, so war der alternde von Selbstqualen geplagt. Der freundliche, aber aalglatte Herzog von Alcudia formuliert es so im Stück: «Glück ist in den meisten Fällen kein Geschenk, sondern ein Darlehen.»

Eintrittspreis:
22,50/18,50/13,50/10,50 €

Bühne
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