
Samstag, 08.08.2009
12:00 Uhr
Hermann-Hesse-Haus1907 zog die Familie Hesse in Gaienhofen in das eigene Haus ein, nachdem sie zuvor einige Jahre in einem Bauernhaus zur Miete gewohnt hatte.
In der Zeit bis 1912 legte Hermann Hesse auf dem Wiesengrund rund um sein Haus einen großen Selbstversorger-Garten mit Beeren, Gemüse und Obstbäumen sowie Zahlreichen Blumenrabatten an. Es ist der erste und einzige Garten, den er von Grund auf selbst konzipierte und eigenhändig anlegte: Spätere Gärten in Bern oder Montagnola veränderte er lediglich.
Diese Einzigartigkeit seines Gartens begründet den Rekonstruktion und Interpretation durch die jetzigen Eigentümer.
Unter fachkundiger Führung wird nicht nur der nach Hesses eigenen Plänen wiederangelegte Nordgarten gezeigt und mit Hintergründen erläutert, sondern auch der in diesem Jahr wiederhergestellte Südgarten, basierend auf historischen Grundlagen: Hier wachsen in traditionellen Beeten als kleine Sortenarche die alten Blumen- und Nutzpflanzen-Sorten, die schon in Hesses Garten zu finden waren. Das, was damals bewährt war, ist es oft auch heute noch.
Führungen: Dipl.-Biol. Eva Eberwein
Festes Schuhwerk wird empfohlen.
Entgeld*: 7 € pro Person
* Spende zugunsten des gemeinnützigen Fördervereins Hermann-Hesse-Haus und -Garten e.V. - Mitglieder des Fördervereins frei
Alle Führungen sind nur nach Anmeldung zu besuchen unter Tel. 07735-440653 oder unter [email protected]