
Dienstag, 04.09.2012
19:00 Uhr
Pädagogischen Hochschule Schaffhausen
Referat und Podiumsdiskussion
Die separative oder integrative Schulung von leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern ist ein kontrovers diskutiertes Dauerthema in den Schulbehörden, unter Lehrpersonen und bei den Eltern.
Der Kanton Schaffhausen gehört zu denjenigen Kantonen, die am meisten Schüler/innen in Sonderklassen unterrichten. Das Erziehungsdepartement hat sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl der in Sonderklassen geschulten Schüler/innen mit Lernbehinderungen zu reduzieren. Im Vordergrund steht dabei ein Ausbau der Integrativen Schulform (ISF). Welche Schulform wird leistungsschwachen Schülerinnen und Schülern am ehesten gerecht?
Der Verein phsh lädt zur Meinungsbildung ein:
Impulsreferat von Frau Prof. Elisabeth Moser Opitz, Institut für Erziehungswissenschaften, UNI Zürich zu Chancen, Wirkungen und Grenzen der Integrativen Schulform
Anschliessend Podiumsdiskussion mit befürwortenden und kritischen Stimmen:
- Yvonne Birkner, Lehrerin und Mutter, Primarschule Kreuzgut, Schaffhausen
- Ruth Eliseeva, Lehrerin und Mutter, Lehrervertreterin im Elternrat des Schulhauses Rosenberg, Neuhausen am Rheinfall
- - Enzi Frey-Eskandari, Heilpädagogin, Primarschule Rosenberg, Neuhausen am Rheinfall
Rita Hauser, Abteilungsleiterin Abteilung Sonderpädagogik, Erziehungsdepartement des Kantons Schaffhausen, Dienststelle Primar- und Sekundarstufe I
- Aldo Malagoli, Schulleiter, Schule Thayngen
Gesprächsleitung durch Stefan Balduzzi, Schulleiter, Primarschule Rosenberg, Neuhausen am Rheinfall
Freier Eintritt