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Jörn Grothkopp – «Wir sehen»

Jörn Grothkopp – «Wir sehen»
Ausstellungen
Jörn Grothkopp, ML 2, Öl auf Leinwand

Samstag, 19.05.2018 - Sonntag, 01.07.2018

Mo: geschlossen
Di: 14 bis 17 Uhr
Mi: 14 bis 17 Uhr
Do: 14 bis 17 Uhr
Fr: 14 bis 17 Uhr
Sa: 11 bis 18 Uhr
So: 11 bis 18 Uhr

Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19
78234 Engen (DE)

Internet: www.engen.de
Karte

Ausstellung

Jörn Grothkopp wurde 1969 in Bergen auf Rügen geboren. Von 1992 - 1997 studierte er Malerei an der HfBK Dresden. 2001 erhielt er den VEAG Kunstpreis. Arbeiten des Künstlers befinden sich in zahlreichen internationalen Sammlungen. Heute lebt und arbeitet Grothkopp in Berlin.

Die Auflösung, gar das Verschwinden des Bildgegenstandes erzählt oft mehr über seine Präsenz als seine detailgenaue Schilderung. Je ungreifbarer das Motiv, desto mehr wird das Sehen des Betrachters aktiviert, das Bild in die Gegenwart seines Wahrnehmungsprozesses zurückzuholen, es gleichsam wie den Ausschnitt einer lieb gewordenen Erinnerung in seinem Gedächtnis wachzurufen. Jörn Grothkopp arbeitet mit der bildnerischen Dialektik des Verschwindens und Wiederwachrufens, des scheinbar leeren Raumes, in den das nur Angedeutete mit umso größerer Intensität aufscheint. Ob in der Serie der Hochzeitbilder, der Kois oder der Mona Lisa – die in gefärbten Weißtönen wie Erinnerungsbilder aus der Leinwand herauswachenden Farbflächen verschränken sich zu wiedererkennbaren Motiven und sind doch zugleich reine Flächenkompositionen. Sie verbleiben in der Schwebe zwischen dem unauslotbaren Gegenstand und seiner figurativen Abstraktion. Ob dies Gesichter sind oder Fische oder eine kunsthistorische Ikone, diese Fragen treten in den Hintergrund angesichts einer Malerei, deren hoher Abstraktionsgrad die Vieldeutigkeit des räumlichen Sehens thematisiert und in das Zwischenreich von Sichtbarkeit und Imagination führt.

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