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Judith Kakon #SHKULTURMAGAZIN

Judith Kakon
Ausstellungen
Judith Kakon

Donnerstag, 02.12.2021 - Sonntag, 27.02.2022

Mo: geschlossen
Di: 11 bis 17 Uhr
Mi: 11 bis 17 Uhr
Do: 11 bis 17 Uhr
Fr: 11 bis 17 Uhr
Sa: 11 bis 17 Uhr
So: 11 bis 17 Uhr

Museum zu Allerheiligen
Klosterstrasse 16
8200 Schaffhausen

Internet: www.allerheiligen.ch
Karte

Manor Kunstpreis Schaffhausen 2021  

Ausstellung

Die Künstlerin Judith Kakon (*1988) ist Trägerin des diesjährigen Manor Kunstpreises Schaffhausen. Der Manor Kunstpreis ist einer der wichtigsten Förderpreise zeitgenössischen Kunstschaffens in der Schweiz, wird in Schaffhausen bereits zum 14. Mal vergeben und ist mit 15'000 Franken Preisgeld dotiert. Die Preisübergabe erfolgt an der Vernissage am Mittwoch, 1. Dezember 2021, um 18.30 Uhr.

Judith Kakon bezieht die Orte ihrer Ausstellungen stets in ihr künstlerisches Schaffen mit ein. Ausgangspunkt ihrer neuen Werkserie ist das Museum zu Allerheiligen mit seinen umfangreichen Sammlungen. Die überdimensionalen Papierobjekte entfalten sich wie ein Echo auf diesen Ort des Sammelns, Bewahrens und Vermittelns.

Die von Hand, in Wabentechnik hergestellten Körper bilden grosse Volumen, deren Zellen sowohl Zwischen- als auch Leerräume sind. Ähnlich wie Depots, Archive und digitale Datenbanken verfügen sie über das Potenzial, mit Inhalten bestückt zu werden. Sie nehmen auch Bezug darauf, wie wir reale und virtuelle Räume bespielen oder sogar besetzen. Werden die Papierarbeiten wieder zum kleinen Papierstapel zusammengefaltet, verschwinden Volumen und Wabenkammern fast gänzlich. Judith Kakon hat in Jerusalem und New York Kunst studiert und 2016 an der Bard MFA mit einem Master of Fine Arts abgeschlossen. Sie lebt und arbeitet in Basel.

Zur Ausstellung erscheint die Publikation „Stolen Language“, die einen bilderreichen Einblick in das Schaffen der Künstlerin gibt, dabei das Verhältnis von Bild und Sprache so verhandelt, als wäre der Buchraum ein Archiv — oder vielleicht ein Ausstellungsraum.

Engagement für die junge Schweizer Kunstszene
Der Manor Kunstpreis, einer der wichtigsten Förderpreise des zeitgenössischen Kunstschaffens in unserem Land, wurde 1982 von Philippe Nordmann ins Leben gerufen, um jungen Schweizer Kunstschaffenden eine Plattform zu bieten. Er wird jährlich in verschiedenen Kantonen von einer Fachjury verliehen. Ein Blick auf die Liste der Preisträger zeigt, dass der Manor Kunstpreis zum internationalen Durchbruch einer ganzen Reihe von Künstlern, wie zum Beispiel Luciano Castelli (Kunstpreis Luzern 1984), Marie José Burki (Kunstpreis Genf 1993), Pipilotti Rist (Kunstpreis St. Gallen 1994) oder Yves Netzhammer (Kunstpreis Schaffhausen 1998) beigetragen hat.

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