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Konzert Vytis Sakuras u. Andrey Baranov

Konzert Vytis Sakuras u. Andrey Baranov
Klassische Musik
Vytis Sakuras

Sonntag, 30.10.2011

11:00 Uhr

Jakob und Emma Windler-Saal
Oberstadt 3
8260 Stein am Rhein

Karte

Ein besonderer Genuss für Liebhaber klassischer Musik

Am Sonntag, 30. Oktober 2011, gastieren zwei ausserordentliche Musiker in Stein am Rhein, der russische Violonist Andrey Baranov und der litauische Pianist Vytis Sakuras, den wir von früheren Konzerten und seinen Aufenthalten im Künstleratelier Chretzeturm bestens kennen.

1986 in einer Familie von Musikern in Sankt Petersburg geboren, begann Andrey Baranov mit fünf Jahren, Violine zu spielen. Bereits 2004 graduierte er am Konservatorium Rimsky-Korsakov in seiner Geburtsstadt als Schüler der Klasse von Prof. Vladimir Ovcharek. Seit 2009 ist er Aissistent von Pierre Amoyal in Lausanne, wo er auch Mitglied der Camerata ist. Baranov gewann allein 2010 internationale Preise in Indianapolis, Sendai und Moskau (Oistrach und Paganini). Zwei Jahre zuvor war er Gewinner des 1. Preises beim Benjamin Britten International Violin Competition in London. Der begnadete Violonist hat mit zahlreichen international führenden Orchestern wie dem St. Petersburg Philhamonic, dem Krasnoyarsk Philharmonic, dem Sendai Philharmonic, dem Royal Philharmonic London und dem Orchestre de la Suisse Romande gespielt. Baranov, der zu den führenden Geigern seiner Generation zählt, spielt auf einer 1682 von Andrea Guarnieri gebauten Violine.

Vytis Sakuras, 1978 in Vilnius geboren, studierte zunächst an der Litauischen Musikakademie, bevor er von 2000 bis 2007 an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt wechselte und ein Jahr später das Konzertexamen in Kammermusik an der Hochschule für Musik in Köln bestand. Zahlreiche weitere Meisterkurse bei anerkannten Dozenten folgten. Sakuras gewann zahlreiche international anerkannte Preise und wurde an verschiedene bedeutende Musikfestivals eingeladen – darunter das Menuhin-Festival in Gstaad – wo er Solorezitale gab. Bislang trat der sensible Pianist in Litauen, Deutschland, Italien, Österreich, England, Japan und der Schweiz auf.

Ein Strauss fulminanter Musik des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts der grössten russischen, deutschen und spanischen Musiker der damaligen Zeit erwartet die Zuhörer. Auf vier der phantastischen Präludien Op. 34 von Schostakovitsch aus den Jahren 1932/33 folgt das Walzer-Scherzo op. 34 des genialen russischen Melodikers Piotr Iljitsch Tschaikowsky aus dem Jahre 1877. Tschaikowsky war von fast unerschöpflicher Phantasie und liess sich sowohl von russischer Volksmusik wie auch von europäischen Einflüssen inspirieren. Ein besonders selten zu hörendes grandioses Musikwerk ist die Sonate für Violine und Klavier Op. 18 des deutschen Neoklassikers Richard Strauss. Strauss, besonders bekannt geworden durch die musikalische Darstelllung der lustigen Streiche Till Eulenspiegels, hatte nie ein Konservatorium besucht, wurde aber einer der grössten Tonschöpfer seiner Zeit und war Mitbegründer der Salzburger Festspiele. Er schuf die teils sehr schwungvolle, teils kantable "Konzertsonate" im Jahre 1887. Mit einem wahren grossartigen Feuerwerk, mit den weltbekannten Zigeunerweisen Op. 20 (1878) des spanischen Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate runden die zwei Künstler das vielseitige Programm ab!

Eintritt frei

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