Samstag, 01.12.2012
21:00 Uhr
JazzArt Café
LSD-3 ist nicht eine neue gefährliche Designerdroge, sondern die Abkürzung für Leslie, Saxophon und Drums. Trotzdem ist dieser Sound nicht ganz harmlos, denn bei diesem unkonventionell klingenden Hammondtrio werden Instrumente wie Rhodes, Synthesizer und Saxophon durch moderne Effekte geschleust und mit hippen Clubbeatz versehen. Klanglich entspricht LSD-3 eher der analogen 70er Jahre, als der digitalen Moderne. Retro Sounds at its best!
Marcel Thomi spielt Fender Rhodes und Hammond b3, bedient den Leslie und kittet das ganze mit der linken Hand, welche einen Bassynthesizer spielt, zusammen. Zum Einsatz kommt auch ein Clavi und viele bekannte Effekte wie Wahwah, Chorus und Delays. Die jahrelange Erfahrung als Hammondorganist, wo die Linke Hand ständig den Basspart übernimmt, ist für diese Aufgabe ein Muss.
Auch Raffaele Lunardi hängt hinter seinen vollen Tenorsound oft Effekte, sei es ein Oktaver, ein Flanger oder ein Delay. Er hat zusammen mit Marcel Thomi die Songs komponiert und die CD produziert.
Michel Barengo gelingt es, die vielseitigen stilistischen Auswüchse der beiden andern Musikern gekonnt in Schach zu halten. Eine schwierige Aufgabe bei komplexen Grooves und einigen ungeraden Taktarten und Songstrukturen.
Raffaele Lunardi – saxophones
Marcel Thomi – keyboards
Michel Barengo – drums
Eintritt frei – Kollekte für die Band