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Mit neuer Anmut – Die Restaurierung von Cranachs Traubenmadonna

Mit neuer Anmut – Die Restaurierung von Cranachs Traubenmadonna
Ausstellungen

Dienstag, 15.12.2020 - Sonntag, 28.02.2021

Mo: geschlossen
Di: 11 bis 17 Uhr
Mi: 11 bis 17 Uhr
Do: 11 bis 17 Uhr
Fr: 11 bis 17 Uhr
Sa: 11 bis 17 Uhr
So: 11 bis 17 Uhr

Museum zu Allerheiligen
Klosterstrasse 16
8200 Schaffhausen

Internet: www.allerheiligen.ch
Karte

Aufgrund der erforderlichen Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleiben das Museum zu Allerheiligen und das Museum Stemmler bis und mit Freitag, 22. Januar geschlossen. Veranstaltungen und Führungen finden daher frühestens nach dem 22. Januar wieder statt. 



Vor knapp 500 Jahren malte der Wittenberger Künstler Lucas Cranach der Ältere (1472–1553) die Traubenmadonna des Museums zu Allerheiligen. Das Gemälde gehört zu den bedeutendsten Werken der Kunstsammlung und erstrahlt nach einer aufwändigen Restaurierung nun in neuem Licht. Eine kleine Präsentation im Museum zu Allerheiligen zeigt vom 14. Dezember 2020 bis 28. Februar 2021 das frisch restaurierte Meisterwerk, begleitet von fotografischem und filmischem Dokumentationsmaterial.

Cranachs Andachtsbild befindet sich als Dauerleihgabe der Peyerschen Tobias Stimmer-Stiftung im Museum und zeigt Maria mit ihrem Sohn Jesus, der von einer Weintraube isst. Dieses Motiv verweist auf Christi Tod am Kreuz, durch den er allen Menschen ihre Sünden verzieh. Die Traubenmadonna zeigt das Jesuskind also als Erlöser.

Das Kunstwerk ist von exquisiter Qualität. Seine Originalität bezeugt das "Echtheitszertifikat" der Cranach-Werkstatt, eine geflügelte Schlange. Doch das hohe Alter des Gemäldes hat Spuren hinterlassen: In der Malschicht hat sich altersbedingt ein „Craquelé" gebildet. Durch teilweise aggressive Reinigungsmethoden früherer Restaurierungen entwickelten sich die feinen Risse zu kraterartigen Furchen. Vor wohl bald 100 Jahren deckte ein Restaurator diese Furchen mit groben Retuschen zu. Sie dunkelten stark nach und hinterliessen eine dichte, fleckige Struktur auf dem Bild.

Finanziert durch die Peyersche Tobias Stimmer-Stiftung wurde die Traubenmadonna von Mitte Juni bis Ende Oktober restauriert. In akribischer Arbeit entfernte die Neuhauser Restauratorin Barbara Bührer den vergilbten Firnis und die nachgedunkelten Retuschen. Die freigelegten Schadstellen wurden danach zurückhaltend retuschiert.

Mit dem erfolgreichen Abschluss nach der viermonatigen Restaurierungskampagne ist Cranachs qualitätsvolle Malerei wieder deutlich erkennbar. Ihre Anmut kann nun für viele weitere Jahre ungestört erfahren werden. 

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