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Moritz Schleime und Marc Gröszer – «Early Birds»

Moritz Schleime und Marc Gröszer – «Early Birds»
Ausstellungen
Moritz Schleime, Heartbreaker, Öl auf Leinwand, 2007

Samstag, 26.11.2011 - Sonntag, 15.01.2012

Mo: geschlossen
Di: 14 bis 17 Uhr
Mi: 14 bis 17 Uhr
Do: 14 bis 17 Uhr
Fr: 14 bis 17 Uhr
Sa: 10 bis 17 Uhr
So: 10 bis 17 Uhr

Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19
78234 Engen (DE)

Internet: www.engen.de
Karte

Ausstellung

Moritz Schleime wurde 1978 in Berlin-Ost (Köpenick) geboren. 1984 Übersiedlung nach Berlin-West. 1998 – 2004 Diplom und Meisterschüler an der Kunsthochschule Berlin (KHB) bei Prof. H. Schimansky und Prof. W. Liebmann. 2004 Gründung der Künstlergruppe „Tennis-Elephant“ 2004. Mitbegründer der Produzentengalerie Andreas Wendt. Lebt und arbeitet in Berlin.

"Es geht mir nicht um bestimmte Aussagen, sondern um einen ständigen Dialog mit toten wie lebenden Malern ... das ist eine fast nonverbale Kommunikation. Und es geht im Besonderen immer wieder um die Übermittlung und Transformierung von Lebensenergie. Allgemein hat das Bild bzw. die Kunst für mich immer die Funktion einer Batterie, an der man sich entleeren oder auftanken kann. Der Betrachter hat die Aufgabe zu betrachten, mehr kann ich für ihn nicht tun ... denn alles was ich zeigen kann, habe ich auch nur durch das Betrachten von Dingen gelernt...

Musik ist für mich die aller aller wichtigste Inspirationsquelle die es gibt. Würde ich auf einer fernen Insel in der Karibik leben und recht beständig die neuesten Platten die rocken, die kreativ verrückt sind, hören können, könnte ich wohl eine gewisse Zeit davon zehren, ohne ein aktuell gemaltes Bild gesehen zu haben. Manchmal höre ich einen ganzen Tag auf Repeat einen einzigen Song, das ist dann wie ein Mantra, und man lässt sich vollkommen fallen und versucht die Emotion, die der Song auf einen ausübt, irgendwie in das Bild zu packen. Malerei und Musik hören gehören einfach zusammen. Ich weiß gar nicht, wie man das trennen kann, vielleicht ist das Machen von Musik auch der nächste Schritt nach Malerei, den man gehen muss in seiner Entwicklung. Es geht ja letzten Endes nur um Freisetzung - Freisetzung des Denkens und des Handelns, welches doch zu oft von zu vielen Mauern, die man sich selber macht, behindert wird ... und bei Musik geht das dann mehr 1 zu 1, als bei der manchmal doch sehr zeitaufwendigen Malerei."

Marc Gröszer wurde 1973 in Berlin geboren. 1994-2001 Studium der Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.1997-2001 Stipendium der deutschen Studienstiftung. 2003 Meisterschüler. 2002-03 Auslandstipendium Athen. 2008 Eberhard Roters Stipendium Stiftung Preußische Seehandlung, Berlin Lebt und arbeitet in Berlin.

Seine Arbeiten sind intensiv und ruppig, sie laufen allen Konventionen geglätteter Oberflächlichkeit zuwider: melancholisch, manchmal absurd, oft sarkastisch. Sie stehen immer in enger Verbindung mit der Wirklichkeit und fassen die Welt in dunkle, widerspenstige Bilder, wie wir sie lange nicht sahen. Gröszers Arbeiten, meist Bildobjekte auf „armen“ Materialien, sind irgendwo zwischen Zeichnung und Malerei angesiedelt und verbinden Bild- und Wortfetzen, Figuren und Gegenstände, Natur und Künstlichkeit zu sehr eigenwilligen Kompositionen zeitgenössischer Vanitas. (Jury Stiftung Preußische Seehandlung)

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