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NOMOS

NOMOS
Ausstellungen

Mittwoch, 08.07.2009 - Freitag, 25.09.2009

Mo: 8 bis 18 Uhr
Di: 8 bis 18 Uhr
Mi: 8 bis 18 Uhr
Do: 8 bis 18 Uhr
Fr: 8 bis 18 Uhr
Sa: 11 bis 15 Uhr
So: 11 bis 15 Uhr

Junge Galerie im Hegau-Jugendwerk
Kapellenstrasse 31
78262 Gailingen (DE)

Karte

Fotografien zwischen Magie und Philosophie

Christoph Gonzales Gomez zeigt Arbeiten mit tiefgründiger Aura

Seine in dieser Ausstellung gezeigten quadratischen Fotografien sind Teil seines NOMOS-Zykluses und durchweg als Dyptichen präsentiert. Sie bestechen durch ihre tiefe Wirkung auf den Betrachter genauso wie durch ihre hohe technische Qualität.

«Ich werde ganz ruhig, wenn ich diese Bilder betrachte». So oder so ähnlich beschreiben Ausstellungsbesucher die fast meditative Wirkung der Fotos auf ihre Psyche. Offenbar hat diese Wirkung etwas mit der stark reduzierten Form der Bilder zu tun. Das Quadrat ist richtungslos und offen. Die Themen sind reduziert auf Grundsätzliches ohne jede Ortsgebundenheit. In seinem NOMOS-Zyklus (Nomade oder Weideland leitet sich vom Wort NOMOS ab) versucht Christoph Gonzales Gomez eine Welt zu fassen, die vor allem metaphysisch denn greifbar erscheint. Zum einen sieht er die Welt, wie sie war und ist, ohne dass menschliche Intelligenz eingegriffen hat, dann die Welt, die durch menschliches Tun verändert und gestaltet ist und schließlich die Welt, in der Menschen selbst vorkommen und handeln. Überall ist das Fragen erkennbar nach dem, was wir aus der Natur mit den Lösungswegen unserer Kulturen machen. Dass seine Motive immer als Dyptichon mit zwei ähnlichen Ansichten präsentiert sind, hat für ihn etwas mit Offenheit und Entscheidungsfreiheit, aber auch mit Verbindung, Bewegung, Fluss und Zeitablauf zu tun. Diese zwei Bilder des Motivs sind gewissermaßen die kürzest mögliche Form eines Filmes.

So wie seine Bilder ist auch Christoph Gonzales Gomez ein eher leiser Mensch. Er möchte, dass Menschen, die über ihr Leben nachdenken, seine Bilder sehen. Aus diesem Grund zeigt er, wie er sagt, seine Arbeiten sehr gerne im Hegau-Jugendwerk. Dies ist für ihn so ein Ort, an dem Menschen am Scheideweg stehen, über ihr Leben nachdenken, über das, was war, was sein wird und auch, wie sie dazu stehen. Es geht ihm darum, dass Menschen ihre eigene Wahrheit finden und dabei mehr den Energien nachspüren. Dies aber ist für alle gut, nicht nur für die Menschen in der neurologischen Rehabilitation.

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