Sonntag, 09.10.2011 - Sonntag, 27.11.2011
Ausstellung kuratiert von Anja Wirz und Tom Schneider
Nach dem Wald – eine Gruppenausstellung mit Sandro Steudler, Matthias Rüegg, Marion Strunk, Nicole Schwartz, Marianne Engel, Leif Bennett und Ursula Palla
„dem Dunkel und Dickicht des Waldes entflohen, diese Sicht,
frei atmen, kein ausweichen mehr, endlich Licht und Platz,
ein freies Feld zu beackern, sich nun neu orientieren,
aber wieder am Rand“
Leif Bennett (Basel und Schaffhausen)
- Installation und Fotoarbeiten „paranoia“ 2011 (Arbeitstitel)
> in „paranoia“ pendelt Leif Bennet zwischen Räumen und Traumwelten hin und her und lässt diesen Welten zuerst in Details, dann allmählich in den Grundstrukturen vermischen.
Marianne Engel (Mandach) und Nicole Schwartz (Zürich)
- Installation „ensemble“ 2011 (Arbeitstitel)
> mit der Rauminstallation „ensemble“ kreieren Marianne Engel und Nicole Schwartz
mittels veränderter und weiterentwickelten Gerätschaften neue Räume und Landschaften.
Ursula Palla (Zürich)
- Installation „do robots like flowers ?“ 2008/2011 und „blaues Blümchen“ 2011
> in der Rauminstallation lässt Ursula Palla eine künstliche Blümenwiese entstehen und setzt sich mit dem Begriff der Simulation, dem Looping und der Malerei auseinander. „Die Installation ist für mich eine Art Action-painting im Endlosloop und stellt Fragen zum Fleiss und zum Künstlergenie, vor allem aber auch die alte Frage, „wo ist Menschlichkeit zu finden oder sind Maschinen bessere Menschen?“.
Matthias Rüegg (Zürich)
- Installation „Welle“ 2011 (Arbeitstitel)
> die Rauminstallation „Welle“ nimmt den ganzen Raum ein, überrollt alles, versperrt den Weg zu den anderen Räumen, wird zur Sackgasse zum Abhang, grenzt ab, nimmt Sicht und Uebersicht, so dass die Raumwahrnehmung sich verändert.
Sandro Steudler (Celerina und Zürich)
- Wandzeichnung und Fotoserie „der Bau“ 2007/2011
> mit der Fotoserie und der Wandzeichnung „der Bau“ zeigt Sandro Steudler die Utopie vom abgekoppelten Dasein, einem ruhigen und geschützten Leben im selbst gebastelten Bunker.
Marion Strunk (Zürich)
- bestickte Fotoarbeiten „ohne Titel“ 2011
> die Stickerei in Marion Strunks bewegten und aufgelösten Landschaftsaufnahmen erzeugen eine eigentümliche Schärfe und Ruhe und lässt Betrachterinnen und Betrachter die Differenz zwischen Bewegung und Stillstand und die Vermischung verschiedener Perspektiven neu erfahren.