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Neujahrskonzert – «Éljen a Magyar!» (Es lebe der Ungar!) – AUSVERKAUFT!

Neujahrskonzert – «Éljen a Magyar!» (Es lebe der Ungar!) – AUSVERKAUFT!
Klassische Musik
Ari Rasilainen, Chefdirigent

Samstag, 12.01.2019

20:00 Uhr

Stadthalle
Hohgarten 4
78224 Singen (DE)

Internet: www.stadthalle-singen.de
Tickets Karte

Ein feurig-ungarischer Abend mit populären Klassikwerken
von Strauss, Liszt, Brahms, Berlioz u.v.m.
Ari Rasilainen, Chefdirigent
Insa Pijanka (Intendantin), Moderation
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Der Titel einer sehr bekannten schnellen Polka von Johann Strauss gibt dem Neujahrskonzert 2019 in der Stadthalle Singen sein Motto: „Éljen a Magyar! – Es lebe der Ungar!“ Die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz mit ihrem Chefdirigenten Ari Rasilainen verspricht am Samstag, 12. Januar, ab 20 Uhr einen feurig-ungarischen Abend mit populären Klassikwerken von Johann Strauss Sohn, Franz Liszt, Johannes Brahms, Hector Berlioz, Vittorio Monti, Pablo de Sarasate, Dmitri Schostakowitsch und Eduard Strauß. Den Abend moderiert Insa Pijanka, die neue Intendantin der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz.

Das Motto des Neujahrskonzerts steht stellvertretend für das ganze Land und die Liebe vieler Komponisten, nicht nur der K.u.K.-Monarchie und der Strauss-Dynastie, zu den ungarischen Rhythmen und Melodien. Dabei hat der einzige wirklich ungarische Komponist in diesem Programm, Franz Liszt, die Melodien seiner Landsleute nur stilisiert und im romantischen Gewand in seine Musiksprache übertragen, wofür ihn Béla Bartók gescholten hat, der im 20. Jahrhundert die echten Volks- und Bauernlieder sammelte. Ungarische Musik steht für schmelzenden, sehnsuchtsvoll melancholischen Geigenton, für rauschende Arpeggien auf dem Cymbal, für feurige Rhythmen mit den typischen stolzen Punktierungen und für spannende Accelerandi, in denen ein Dirigent sein Orchester zum effektvollen Schluss mit Pauken und Beckenschlag führen kann.

Johannes Brahms, der Wahlwiener aus Hamburg, begeisterte sich lebenslang für die ungarische Musik. Nicht nur in den „Ungarischen Tänzen“, auch in einigen Kammermusikwerken taucht die Bezeichnung „all’ongarese“ auf. Vittorio Monti, der Süditaliener, und der Spanier Pablo de Sarasate ließen die Zigeuner (damals durfte man das noch sagen) in virtuosen Violinstücken hochleben. Und in der „Fledermaus“, der klassischen Operette schlechthin, verkleidet sich die weibliche Hauptfigur Rosalinde Eisenstein als „ungarische Gräfin“, um ihren untreuen Gatten zu prüfen. Natürlich stellt sie sich mit einem Csárdás „Klänge der Heimat“ vor!

Der 1959 in Helsinki in Finnland geborene Ari Rasilainen gilt als einer der herausragenden Dirigenten seiner Generation. Er ist seit 2016 Chefdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Über 50 CD-Einspielungen unterstreichen die Vielfalt seiner künstlerischen Arbeit.

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