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Nicole Tödtmann — «See-inspirierte Landschaften»

Nicole Tödtmann — «See-inspirierte Landschaften»
Ausstellungen

Montag, 18.11.2019 - Freitag, 24.01.2020

Mo: 7 bis 17 Uhr
Di: 7 bis 17 Uhr
Mi: 7 bis 17 Uhr
Do: 7 bis 17 Uhr
Fr: 7 bis 17 Uhr
Sa: 9.30 bis 14.30 Uhr
So: geschlossen

junge Galerie im Hegau-Jugendwerk
Kapellenstrasse 31
78262 Gailingen (DE)

Internet: www.jungegalerie.de
Karte

Nicole Tödtmann zeigt die Seele der Landschaften am See

Am 18. November 2019 beginnt in der jungen Galerie des Hegau-Jugendwerks die Ausstellung „Seelandschaften“ der 48-jährigen Hörianerin Nicole Tödtmann. Sie zeigt Landschaften der letzten Jahre, die in Öl gemalt oder mit Kohle gezeichnet sind. Nicole Tödtmann ist Schülerin von Tom Leonhardt an der Freien Kunstschule Wangen, besuchte aber auch die Sommerakademie in Kolbermoor bei Markus Lüpertz.
Von früher Kindheit an war Malen und Gestalten für Nicole Tödtmann ein wichtiger Teil ihres Lebens. So machte sie vor ihrem Architekturstudium auch erst eine Ausbildung zur Glas- und Porzellanmalerin. Seit sie wieder am See lebt, zieht sie der jeden Tag anders erscheinende See in ihren Bann. Das Wasser beschreibt sie mal als wabernde, plätschernde Oberfläche, dann als ein Trugbild im Nebel mit all den gedämpften Geräuschen aus Fauna und Flora und einem unwirklichen Leuchten, wenn die Sonne von oben auf die Nebelgebilde scheint. Bäume erscheinen wie Skulpturen.
Neben der Beschäftigung mit der Landschaft ist die menschliche Figur ein weiteres wichtiges Thema in ihrer Arbeit. „Ich erarbeite mir alle Landschaftsmotive direkt in der Natur,“ sagt Nicole Tödtmann, „entweder, indem ich in der Natur bin und direkt dort arbeite oder indem ich mit meiner Kamera durch die Landschaft ziehe und mich inspirieren lasse.“ Wie bei vielen Künstlern ist das Erarbeiten von Landschaftsmotiven ein Prozess von Entscheidungen. Es müssen Entscheidungen über Zeigen und Weglassen all der tatsächlich vorhandenen Details getroffen werden und natürlich spielt letztlich auch das Einfließen lassen der eigenen Empfindungen, der eigenen Sicht auf die Dinge eine Rolle. Nicole Tödtmann verwendet auf ihren Leinwänden vorwiegend Ölfarbe. Jedem Bild gehen aber Kohlezeichnungen voraus, auf Papier oder direkt auf der Leinwand. Die Kohle ist ihr bevorzugtes Zeichenmittel. Sie ermöglicht ihr einen spontanen, lebendigen Strich, der nicht immer von vornherein kalkulierbar ist. Das passt für Nicole Tödtmann zur Landschaft und zur menschlichen Figur.

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