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Nikolaus Cinetto – «Mikrokosmos»

Nikolaus Cinetto – «Mikrokosmos»
Ausstellungen
Foto: Frank Kleinbach, Stuttgart

Samstag, 12.08.2017 - Sonntag, 24.09.2017

19:30 Uhr

Mo: geschlossen
Di: 14 bis 17 Uhr
Mi: 14 bis 17 Uhr
Do: 14 bis 17 Uhr
Fr: 14 bis 17 Uhr
Sa: 10 bis 17 Uhr
So: 10 bis 17 Uhr (Sonntag, 10.9 ab 13 Uhr)

Städtisches Museum Engen + Galerie
Klostergasse 19
78234 Engen (DE)

Internet: www.engen.de
Karte

Die Stubengesellschaft 1599 e.V. Kunstverein Engen zeigt im Städtischen Museum Engen + Galerie die Ausstellung Mikrokosmos des Künstlers Nikolaus Cinetto aus Stuttgart.

Lupe, Fernglas, Perspektiv und Okular, Geräte, die das Sehen erweitern um die Dimension eines Entfernten, dem Sichtfeld entrückten. Geräte des Naturwissen-schaftlers wie Werkzeuge des Künstlers, der eine Bildwelt parallel zur Natur erzeugt.

Nikolaus Cinetto zeigt in seiner Ausstellung in der Stubengesellschaft seine großformatigen schwarz-weißen Holzdrucke, in denen er Naturformen und Pflanzliches spielerisch anverwandelt und zu völlig eigenständigen Bildwelten und Wesen kombiniert. Diese entstehen aus einem stetig wachsenden Arsenal ausgesägter Druckstöcke. Beim Druck auf transparente Papiere und Folien erfahren diese unablässige Veränderung, Erweiterung und Neukombination und regen einen vielfältigen, lebendigen Arbeitsprozess an. Dieser führt zur spielerischen Entstehung graphischer Blätter und wandfüllender Bildinstallationen, die in ihrer Ausformung an lebensgesetzliche Entwicklungsvorgänge erinnern und allmählich den gesamten Arbeitsraum von der Decke bis zum Boden erfassen. Die in der Ausstellung präsentierten Arbeiten verstehen sich als Momente beinahe zeichenhafter Reduktion aus diesem Fluss der Veränderungen. Was letztlich wird, begrenzt und formt eine unbestimmte Zahl offener Möglichkeiten, die verwandelt im Einzelnen aufgehoben sind. In diesem Sinne ist die künstlerische Arbeit Teil eines unabgeschlossenen Geschehens, das die Wahrnehmung als aktiven Prozess des Betrachters zur Voraussetzung hat und dass sich selbst analog zu diesem Prozess entwickelt. So entstehen Unikate, die zwischen kompositorischem Kalkül und spielerischer Leichtigkeit angesiedelt sind, die undefiniert gegenstandslos sind oder auch ganz unmittelbar auf organische Motive zurückgehen; immer aber teilen sie sich dem Betrachter über die Form mit, in ihrem elementarsten Sinn als visueller Ausdruck von Kräften.

Geboren wurde Nikolaus Cinetto 1967 in Ulm. Er studierte Freie Malerei an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, bei Prof. Peter Grau und Prof. Rudolf Schoofs. Für seine Arbeit erhielt er zahlreiche Stipendien und Preise. Er lebt und arbeitet in Fellbach/Stuttgart.

Zur Vernissage der Ausstellung am Freitag, 11. August um 19.30 Uhr wird ins Museum eingeladen. In die Ausstellung einführen wird Katja-Elisabeth Pfrommer M.A. und musikalische wird die Eröffnung begleitet von Nicole Häußler (vocals), Klaus Huber (piano).

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