
Samstag, 28.11.2009 - Sonntag, 10.01.2010
Bilder und Installationen
Die 1982 geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Leipzig und Winterthur. Sie gehört zu jener noch sehr jungen Generation von Künstler/innen, die mit wachen Sinnen die kulturellen und politischen Entwicklungen der Gegenwart reflektieren und in Bilder und Installationen von größter emotionaler Dichte und Intensität übersetzen. Sie selbst schreibt zu ihren Arbeiten: "sich ein bild machen, du trägst das motiv mit dir herum, lässt es reifen und betrachtest es von allen dir möglichen seiten, bis es auf die leinwand gesetzt wird. gibst ihm namen, wo zeichen sind. gesetzt, muss es sich von neuem zersetzen, sich neu verteidigen und zu etwas dir fremdem werden, sonst ist die ganze arbeit für den kopf. nie weißt du, worauf die ganze geschichte hinauslaufen wird. versuchst zu fassen, wo keine fassung ist. versuchst zu fassen, um von neuem zu verlieren. orte können sein: trainingsräume, hotelzimmer, festzelte, arenen oder wälder, motive: schwingerinnen, torreros, folkloriker, verkleidete, geister, abwesende, volkskünstler, tiere und deren jäger... , das bild will nicht verstanden werden. es geht ihm nicht um wahrheit. es fordert instinkt."
Mit Rebekka Gnädinger stellt das Städtische Museum Engen + Galerie im Forum Regional eine hoch talentierte und vielversprechende junge Künstlerin vor, und kommt damit seiner Aufgabe nach, das Spektrum der neuesten Entwicklungen zeitgenössischer Kunst einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.