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Requiem und Gloria

Requiem und Gloria
Klassische Musik

Samstag, 09.11.2019

19:00 Uhr

Kirche St.Meinrad
St. Meinradsplatz 2
78315 Radolfzell (DE)

Karte

REQUIEM op. 48 Gabriel Fauré
GLORIA Karl Jenkins
NIMROD (op. 36) Enigma-Variationen No. 9 Edward Elgar

Vokalensemble Gaienhofen e.V.
Kantorei der Evangelischen Schule Schloss Gaienhofen Männerchor Singen e.V.
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Julia Küsswetter / Sopran
Armin Kolarczyk / Bariton
Dirigent: Siegfried Schmidgall

150 Sängerinnen und Sänger / 3 Chöre (Vokalensemble Gaienhofen e.V., Männerchor Singen e.V., Kantorei der Ev. Schule Schloss Gaienhofen) / Jugendliche und Erwachsene sowie die Solisten Julia Küsswetter/Sopran und Armin Kolarczyk/ Bariton, begleitet von der „Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz“ musizieren unter dem Dirigat von Siegfried Schmidgall anscheinend gegensätzliche, große Werke bedeutender Komponisten: „Gloria“ von Karl Jenkins und „Requiem“ von Gabriel Fauré.

In beiden Werken ist die jahrhundertealte Tradition Musik und Religion eng miteinander zu verbinden in eindrücklicher Weise spür- und hörbar. Karl Jenkins vertont im „Gloria“ den kirchlichen Hymnus lebendig, tänzerisch und schwärmerisch, und spannt mit kurzen Texten, die Gott loben, aus dem Buddhismus, dem Hinduismus, dem Islam und dem Judentum einen beeindruckenden Bogen zwischen den Weltreligionen. Fauré's Requiem als Gegenpart bietet einen leise-lieblichen Trauergesang, der zutiefst berührt.

Musik war und ist, nicht nur in der christlichen Religion, zentraler Bestandteil religiösen Lebens und hat in der Liturgie und als Ausdrucksmittel religiöser Gefühle eine hohe Bedeutung. Mit der Musik von Fauré und Jenkins verbinden sich in diesem Konzert Gedanken an Tod, Auferstehung und ewiges Leben. Als Christen sind wir der Überzeugung, dass der Mensch ein ewiges Leben bei Gott hat. Wir glauben, dass jede Lebensgeschichte, jede Träne, jedes Lachen, jede Falte, dass alles eine Zukunft bei Gott hat.

Zwischen den beiden Chorwerken erklingt Orchestermusik: „Nimrod“ aus den Enigma- Variationen von Edward Elgar. Dieses einfühlsame, besinnlich-nachdenkliche Werk schafft die Überleitung und Verbindung zwischen den beiden musikalisch und inhaltlich kontrastierenden Stücken von Fauré und Jenkins. In diesem Kontrast erinnern uns Requiem und Gloria am 09. November 2019 zudem auch an ein wichtiges Ereignis der deutschen Geschichte und große Emotionen, die damit verknüpft sind: den Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren.

Karten zu 29 €/22 € // 24 €/17 € ermäßigt für Schüler und Studenten m. Ausweis

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