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Rund um den Twiel – Die Landschaft des Hegaus in der Kunst  Vernissage

Rund um den Twiel – Die Landschaft des Hegaus in der Kunst
Ausstellungen
Felix Hollenberg

Freitag, 20.11.2015

19:30 Uhr

Kunstmuseum Singen
Ekkehardstrasse 10
78224 Singen (DE)

Internet: www.kunstmuseum-singen.de
Karte

Eine Ausstellung des Kunstmuseums Singen und der Hegaubibliothek Singen im Kunstmuseum Singen zum Jubiläum: 1100 Jahre Hohentwiel 915 – 2015.

Eröffnung: Freitag, 20. November 2015, 19.30 Uhr

Als weithin sichtbares Motiv beherrscht der Hohentwiel die Landschaft des westlichen Bodenseeraums. Aber auch als markantes Motiv fand der Berg und mit ihm die Festungsruine Eingang in zahllose Bodensee- und Hegaubilder. Mal ist der Twiel Zielpunkt weiter Panoramen, mal schließt er als Hintergrundmotiv die Landschaft ab oder aber er wird Teil des „Kegelspiels“ der gewaltigen Hegauvulkane. Dann wieder ist er Schauplatz der Sage rund um den Mönch Ekkehard oder aber willkommenes Studienobjekt für höchst unterschiedliche Licht- und Wetterphänomene.

Kurz: Das immer wieder abgewandelte Motiv wurde und wird in höchst unterschiedlichster Weise künstlerisch wie stilistisch immer wieder neu gestaltet – mal historistisch, mal realistisch, dann wieder sachlich, impressionistisch oder expressiv. Die Ausstellung führt Werke – zumeist Gemälde, aber auch Zeichnungen, Pastelle, Aquarelle, Druckgraphiken und Photographien – aus den Sammlungsbeständen des Kunstmuseums Singen zusammen und komponiert diese zu einem Überblick über die Malerei rund um den Hohentwiel. Dabei steht nicht in erster Linie die kunsthistorische Qualität der bildlichen Darstellung im Vordergrund. Angestrebt wird vielmehr eine gewisse Vollständigkeit und erste Sichtung der Bestände. Die Überblicksausstellung wird die Grundlage für ein größeres Projekt legen, das das Kunstmuseum Singen in einigen Jahren zu realisieren hofft.

Ergänzt wird die Ausstellung um einige gezielt ausgewählte Leihgaben des Malers Gustav Schönleber (1851-1917) – einem der großen Freilichtmaler aus dem deutschen Südwesten. Schönleber, 1880 bis 1913 Professor für Landschaftsmalerei an der Großherzoglichen Badischen Kunstschule in Karlsruhe, hat den Hohentwiel mehrfach gemalt. Im Sammlungsbestand des Kunstmuseums befindet sich eine kleine Ölskizze (1899). Für die Ausstellung werden nun zwei größere, prachtvoll ausgeführte Gemälde aus öffentlichem und privatem Besitz zusammengeführt, die seit ihrer Entstehung um 1900 nicht mehr vereint zu sehen waren. Und auch der Maler Matthias Holländer (*1954) ist mit seinem monumentalen Gemälde „Hegau“ – einem Triumph vermeintlich (foto-)realistischer Malerei, das er 2010 erstmals im Kunstmuseum Singen vorstellte – in der Ausstellung vertreten.

Die Schau verdeutlicht – der historisch-politischen Zugehörigkeit des Singener „Hausbergs“ folgend – die Entdeckung des Twiels durch die „durchreisenden“ schwäbischen und badischen (Freilicht-)Maler um 1900, denen die „einheimischen“ Maler und Graphiker in vielfältiger Weise nachfolgten. Unter den Künstler befinden sich klangvolle Namen wie Joseph Moosbrugger, Felix Hollenberg, Maria Caspar-Filser, Heinrich Nauen, Georg Schrimpf, Reinhold Nägele oder Franz Lenk, dann die Künstler der Höri und weitere Exilanten am Bodensee wie Otto Dix, Jean Paul Schmitz, Curth Georg Becker, William Straube, Rudolf Stuckert oder der Photograph Siegfried Lauterwasser bis hin zu zeitgenössischen Künstlern, die jüngst den Hohentwiel oder die Hegauberge in ihre Arbeiten einbezogen haben.

Erweitert wird die Kunstausstellung zum Jubiläum „1100 Jahre Hohentwiel 915 – 2015“ durch historische wie aktuelle Illustrationen rund um Joseph Victor von Scheffels (1826-1886) historischem Roman „Ekkehard“ (1855), welche die Hegaubibliothek Singen in großzügiger Weise zur Ausstellung beisteuert. Das Spektrum der Künstler reicht hier von August von Bayer, der 1859 den Mönch Ekkehard darstellte, bis zu Johannes Grützke, der im Jahr 2000 die letzte Neuausgabe des „Ekkehard“ mit Zeichnungen versah.

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