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Sasha Huber – Dekolonialwaren Huber

Sasha Huber – Dekolonialwaren Huber
Ausstellungen

Sonntag, 11.07.2021 - Samstag, 14.08.2021

Mo: 9 bis 21 Uhr
Di: 9 bis 21 Uhr
Mi: 9 bis 21 Uhr
Do: 9 bis 21 Uhr
Fr: 9 bis 21 Uhr
Sa: 9 bis 21 Uhr
So: 9 bis 21 Uhr

Galerie am Platz
Obergass 23
8193 Eglisau

Karte

Ein Foto aus dem Familienarchiv inspirierte die Künstlerin Sasha Huber zur Ausstellung «Dekolonialwaren Huber» in der Galerie am Platz in Eglisau. Das Bild zeigt ihren Urgrossvater Eugen Huber in den 1920er-Jahren vor seinem «Kolonialwarenladen E. Huber» an der Forchstrasse 23 in Zürich. Sasha Huber beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Arbeit seit vielen Jahren mit ihren schweizerisch-karibischen Wurzeln und Themen von Erinnerung und Zugehörigkeit. Sie nimmt dabei immer wieder Bezug auf die Kolonialgeschichte.
Mit der Skulpturen-Serie «No Mohr»» greift sie die Auseinandersetzung um den Begriff Kolonialwaren auf und beleuchtet diese unter einer dekolonialen Perspektive. «No Mohr» besteht aus Holzskulpturen sowie aus handgemachten Seifen aus Kohle. Zudem zeigt Sasha Huber zum ersten Mal eine Reihe von Zeichnungen, die sie «Drawn to Music» nennt. Diese entstanden, während sie Songs der sogenannten Black Music hörte, die sich mit Dekolonialismus befassen.

Sasha Huber (*1975) ist in Eglisau aufgewachsen. Heute lebt und arbeitet die international tätige Künstlerin in Helsinki. Ihre ortsgebundenen Performances, Fotografien, Videos und Zeichnungen entstehen häufig in Künstlerresidenzen, oft auch in Zusammenarbeit mit ihrem Partner, dem Künstler und Designer Petri Saarikko. 2006 stiess Sasha Huber auf das Buch des St. Galler Historikers Hans Fässler über die Schweizer Beteiligung an Sklaverei und Kolonialis-mus. Ihr Interesse an Kolonialgeschichte und dekolonialistischen Sichtweisen wurde dadurch verstärkt und sie nahm mit dem Autor Kontakt auf. Daraus ist eine langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit mit Hans Fässler entstanden.
Sasha Huber ist ursprünglich Grafikerin. 2006 schloss sie ihr Master-Studium in Graphic Design/Visual Culture an der heutigen Aalto-Universität in Helsinki ab. 2018 wurde sie mit dem Staatlichen Kunstpreis des Kunstförderungszentrums Finnland ausgezeichnet. Aktuell arbeitet sie an ihrem praxisbezogenen Doktoratsprojekt «Demounting Louis Agassiz» im Departement Kunst & Medien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in Zürich. Ihr gesamtes Werk ist derzeit unter dem Titel «You Name It» auf internationaler Tournee: seit Anfang Juni in Rotterdam, nächstes Jahr in Toronto und London, 2023 in Finnland.

Weitere Informationen: www.sashahuber.com

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