Freitag, 31.05.2013
20:30 Uhr
Kulturbeiz nudel26
Der Gypsy Jazz – oder eben Jazz Manouche – entstand Ende der 1920er Jahre in Frankreich als Fusion von New-Orleans-Jazz, Valses Musettes und Romamusik. Damit hatte der Jazz nach dem Sprung über den Atlantik erstmals eine eigene, europäische Form gefunden.
Die bekanntesten Exponenten dieses Stils sind der Gitarrist Django Reinhardt und der Geiger Stéphane Grappelli mit ihrem Quintett Hot Club de France.
Im Gypsy-Jazz-Trio vereinen sich drei Musiker, welche allesamt ihre Leidenschaft für diese Musikrichtung miteinander teilen. Es werden im Repertoire einige der berühmtesten Nummer vorgestellt, allesamt Jazzstandards aus dem Great American Songbook. so gibt es auch Stücke in dieser Stilrichtung, die jeder schon mal irgendwo gehört hat und die Erinnerungen wecken.
Chris Ruh ist als Gitarrist in verschiedenen Formationen aktiv und hat mit Djangolizer ein Computerprogramm entwickelt, um Gypsy-Jazz zu erlernen. Simon Wyrsch fand zum Jazz Manouche über Hubert Rostaing, den er auf einer Kassette mit Django spielen gehört hatte. Ein prägendes Erlebnis: danach gründete Simon sein «Gypsy-Jazz-Trio», mit dem er in Cafés, Bars und Clubs in der ganzen Schweiz auftritt. Nun haben sie noch einen weiteren Gitarristen ins Boot geholt und machen zu viert dort weiter wo sie angefangen haben.
Simon Wyrsch, Klarinette
Luca Tratschin, Gitarre
Christian Ruh, Gitarre
Thomas Hirt, Kontrabass
Eintritt Fr. 25/15.-
Reservationen: [email protected] und +41 52 620 20 01