
Sonntag, 22.01.2012
11:30 Uhr
Hallen für neue Kunst
Räume - Orte für Kunst. Wenn ein Künstler ein Museum erfindet.
Mit Tibor Lamoth und Urs Raussmüller
Die Bedeutung und Wirkkraft der Malerei der Neuen Kunst ab den 1960er Jahren wird anhand des Raumes deutlich: Enge und Weite des Raumes, das Hell-Dunkel-Verhältnis der Ausstellungsräume, die Bewegung, der Besucher beim Betrachen der Werke. All diese Komponenten haben einen Einfluss auf den Dialog des Betrachters mit den Kunstwerken im Raum.
Bei der kommenden Sonntagsmatinee am 22. Januar 2012 werden die zwei Referenten, Urs Raussmüller, Künstler und Gründer der Hallen für Neue Kunst, und der junge Zürcher Architekt Tibor Lamoth, die Bedeutung von Raum, Werk, Licht und Nachbarschaft für die Schaffung einer ganzheitlichen Situation für den Besucher anschaulich erfahrbar machen. Beginn ist um 11.30 Uhr.
Urs Raussmüller hat in jüngster Zeit unter anderem die Werkeinrichtungen der grossen Malerpioniere der Neuen Kunst, unter ihnen Robert Ryman und Robert Mangold, verändert. Diese Veränderungen haben sich grundlegend auf die Werkerfahrung ausgewirkt und sie um wichtige Erfahrungsmomente für den Betrachter erweitert. Die Verbindung von Raum und Kunstwerk ist für diese neue und überraschende Erfahrung zentral und von grundlegender Bedeutung. Ein Verständnis für diese Verbindung ist für jeden, der sich mit der (Neuen) Kunst beschäftigt, überaus gewinnbringend.
Zu diesem spannenden Gedankenaustausch mit dem Hallen-Gründer Urs Raussmüller und dem Architekten Tibor Lamoth laden wir Sie herzlich ein.