
Sonntag, 29.01.2012
11:30 Uhr
Hallen für neue Kunst
Licht. Seine Rolle in Werken von Dan Flavin, Joseph Beuys, Mario Merz, Robert Ryman.
Mit Medea Hoch
Licht ist ein zentrales und spannendes Thema in der Geschichte der Kunst. Welche Funktionen dem Licht in der Neuen Kunst zukommen, wird Medea Hoch, Kunsthistorikerin und Lehrbeauftragte an der ETH Zürich, in der kommenden Sonntagsmatinée am 29. Januar um 11.30 Uhr exemplarisch erörtern.
Während etwa der amerikanische Künstler Dan Flavin mit handelsüblichen Leuchtstoffröhren auf aussergewöhnliche Weise Räume sichtbar macht, kommt dem Licht bei Joseph Beuys eine bildhafte Rolle zu, die das Licht mit dem Denken in Verbindung bringt.
Die „Lanzen“ aus Neonlicht von Mario Merz geben sich zunächst als technische Elemente, erhalten jedoch näher besehen eine, die Gegenstände belebende, Qualität. An Robert Rymans Malerei nimmt das natürliche, sich im Jahres- und Tagesverlauf verändernde Licht, Anteil, ist es doch die Wechselwirkung zwischen Malerei, Raum und Betrachter, die die Lebendigkeit der Werkerfahrung mit ausmacht. Der Künstler selbst spricht von „enlightenment“.
Wir heissen Sie zu der Matinée „Licht. Seine Rolle in Werken von Dan Flavin, Joseph Beuys, Mario Merz, Robert Ryman“ herzlich willkommen.