Crossover aus Oper, Operette und Pop.
Wenn zwölf Tenöre gemeinsam singen, darf der Zuhörer etwas Besonderes erwarten. Moderne Einflüsse verbinden sich mit dem klassischen, zeitlosen Charme, ohne dabei einen musikalischen Stilbruch zu begehen. «The 12 Tenors» treten am Dienstag, 5. Januar, um 20 Uhr in der Stadthalle Singen auf. Ihre stimmliche Vielfalt spiegelt sich auch in der Liste der zu hörenden Titel wider. «Der Vogelfänger» aus Mozarts Zauberflöte und «Gira Con Me» von Josh Groban sind beispielsweise ebenso dabei wie das berühmte «Kalinka» von Iwan Petrowitsch Larionow oder das spanische «Volare» von den Gypsy Kings. Überraschend ist die Programmfolge. Da erklingt der «Can Can» von Jacques Offenbach, gefolgt von Joe Cockers «You Can Leave Your Hat On», bevor dann «Libiamo» von Giuseppe Verdi erklingt. Dass sich diese Musikauswahl nicht «beisst», beweisen die zwölf Tenöre auf unnachahmliche Weise.
Die zwölf Tenöre genossen alle eine hochwertige Ausbildung, studierten Musik, Gesang oder Schauspiel. «Jeder überzeugt allein durch seine Stimme. Alle Sänger begeisterten bereits ein großes Publikum – gemeinsam aber eröffnen sie dem Zuhörer eine völlig neue Dimension des Klangs», sagt Leona Gieske, eine der Geschäftsführerinnen des Veranstalters World Wide Events. Zwölf Tenöre auf der Bühne zu haben, bedeutet nicht nur, ein breites Repertoire an stimmlichen Nunancen, sondern viel mehr. Auch Opernsängerin Deborah Sasson ist begeistert: «Die zwölf Tenöre beweisen, zu welch unglaublichen Leistungen der Mensch fähig ist. Ihre Stimmen können so viele Instrumente, Rhythmen und Facetten darstellen, so dass sie ein ganzes Orchester ersetzen», sagt die Künstlerin, die als Teil der Geschäftsführung bei World Wide Events die künstlerische Umsetzung mit ihrer langjährigen Bühnenerfahrung unterstützt.
Das Ziel der Tenöre ist klar definiert: Sie wollen Schluss machen mit dem Schubladendenken, dass Tenöre nur für die Oper geeignet sind. Mit ihrem Programm zeigen sie, dass nicht nur Arien zu den Stimmen passen, sondern durchaus auch die moderne Weltmusik. Schließlich sind auch einige der größten Rocksänger Tenöre, Axl Rose von den «Guns'n'Roses» etwa, oder Bono von «U2», und ebenso Jon Bon Jovi.