(in Septett-Besetzung)
Das Tschechische Nonett gehört zu den ältesten Kammermusik-Ensembles der Welt. In siebenköpfiger Besetzung präsentiert es im Rahmen der Kammermusikreihe in der Stadthalle Singen am Freitag, 5. Februar, um 20 Uhr das Septett für Bläser und Streicher Es-Dur op. 62 von Conradin Kreutzer, „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ von Richard Strauss in einer Bearbeitung von Franz Hasenöhrl für Violine, Kontrabass, Klarinette, Fagott und Horn sowie das Septett für Streicher und Bläser Es-Dur op. 20 von Ludwig van Beethoven.
Sein über 80-jähriges erfolgreiches Wirken und seine ungewöhnliche Instrumentenzusammensetzung machen das Tschechische Nonett absolut einzigartig. Als das Ensemble 1924 von Studenten des Prager Konservatoriums gegründet wurde, hat wohl kaum jemand vorausahnen können, dass es eine derartige Bedeutung in der Musikwelt erlangen würde. Die Entstehung des Nonetts hat zu dem vollkommen neuen Phänomen eines breiten und doch spezialisierten, für den Gebrauch speziell eines Ensembles geeigneten Repertoires geführt. Inzwischen handelt es sich um rund 300 Werke von fast ebenso vielen Komponisten. Bedeutende Persönlichkeiten der tschechischen Musik und auch Komponisten anderer Länder wie Prokofjew oder Lutoslawski widmeten dem Tschechischen Nonett ihre Stücke, wobei sie gerade durch die spezielle Spielweise des Orchesters inspiriert wurden. Das Ensemble hat diese Werke mit großer Freude und viel Erfolg auf den zahlreichen Konzertreisen in der ganzen Welt bekannt gemacht.
Romana Zieglerová, Violine
Vladimír Kroupa, Viola
Simona Hecová, Violoncello
David Pawelka, Kontrabass
Aleš Hustoles, Klarinette
Pavel Langpaul, Fagott
Jiri Spacek, Waldhorn
Eine kostenlose Einführung findet um 19.15 Uhr statt. Ermäßigte Karten für Jugendliche und Gruppenbegleiter für nur fünf Euro pro Person gibt es über die Volkshochschule in Singen, Telefon 07731/95810.
Eintrittspreis:
19,00/16,00/12,00 €