Die Grundlage und Motivation für den Entschluss ein kleines Jazzfestival, ausschliesslich für Schaffhauser Jazzmusiker, auf die Beine zu stellen, sind verschiedene Gespräche mit regionalen Jazzmusikern. Das Haberhaus bietet einen optimalen und stimmigen Rahmen dazu.
Das erste Festival beginnen wir mit der «alten Garde», weil wir die Karriere dieser Musiker seit vielen Jahren miterleben. Vier Dekaden Jazz Free Fusion Solo Improvisation. Doch auch zwei junge Formationen mit Schaffhauser Hintergrund werden mitwirken. Allen voraus Irene Schweizer, Jazzavantgardistin der ersten Stunde, Speerspitze des Schaffhauser Jazz, Bernie Ruch, Dreissig Jahre Klangcollagen, Freejazz aber auch New Orleans und Standards, Urs Röllin, Jazzfestivalgründer und kompromissloser Gitarrenklangspezialist, Thomas Silvestri und Roberto Domeniconi, beides Soundtüftler, die als Komponisten und Pianisten Erfolge verbuchen können. Die «Jungspunte» in dieser Runde sind Urs Vögeli, der mit einem wunderbaren Erstlingswerk die nationale Jazzszene zum Aufhorchen brachte, Benjamin Külling, der bei «den Pilzen» der Tastenmann ist und sein Handwerk unter anderen von Thomas Silvestri gelernt hat. Simon Schwaninger, ebenfalls virtuoser Pianist, spielt im Trio von Bernie Ruch.
Heute:
«SilvesTrio» (20 Uhr)
Dieses Projekt wird erstmals an diesem Festival aufgeführt. Attraktive originelle Themen, packende Grooves, Poesie und Witz mit starken Improvisationen bestimmen die Musik des neuen Trios um den Schaffhauser Jazzpianisten Thomas Silvestri. Mit dem Kontrabassisten Patrick Sommer und dem Schlagzeuger Pius Baschnagel spielt er seit Jahren in verschiedenen Formationen zusammen.
Jetzt sind die drei grossartigen Musiker als ”new 3’o” mit Namen ”SilvesTrio” zu hören – erstmals im Haberhaus. Alle Stücke sind Eigenkompositionen von Thomas Silvestri – intensiver zeitgenössischer Acoustic-Jazz.
Thomas Silvestri - Piano & Komposition
Patrick Sommer - Kontrobass
Pius Baschnagel - Schlagzeug
www.thomassilvestri.ch
«Die Pilze» (21.30 Uhr)
"Bands wie diese schiessen leider viel zu selten aus dem Boden" steht in der Jazzzeitschrift "Jazz'n'More". Eine junge Formation in der der Schaffhauser Pianist Benjamin Külling mitspielt. "Ihre Musik gelangt ohne Umwege direkt in die gegend zwischen Hirnrinde und Beckenboden". Ihre Stücke erzählen vom Königriech Rench, von einem Gebetsbuch aus grauer Vorzeit, von Rimski Korsakows Entenjagt und von ihrer Idee von Jazz.
Benedikt Reising - Alto Saxophon
Martin Eberle - Trompete, Fluegelhorn
Xavier Nussbaum - Tenor Saxophon
Benjamin Külling - Piano
Marco Müller - Bass
Rico Baumann -Schlagzeug
www.diepilze.com
Eintritt 35.-/28.- (mit Legi)
Festivalpass: 95.-
Reservationen: [email protected] oder Tel. Büro 052 625 94 29