Mitgard Utta und Christoph Theinert konzertieren im Studio der Singener Gems. Auf dem Programm stehen Werke von Domenico Gabrielli, Michel Corette, Joseph Bodin de Boismortier, Bernhard Romberg, Wolfgang Amadeus Mozart u.a.
Der Cellist Christoph Theinert ist bereits mit den unterschiedlichsten Formationen in der Gems aufgetreten. Als Solist hat er sich international einen Namen gemacht, war Gastprofessor in Tokyo und Toyama, und lebt nach Studien- u. Arbeitsaufenthalten in Karlsruhe, Stuttgart, Salzburg, Hamburg, München, Amsterdam u. Den Haag nun als freier Solist, Komponist und Dirigent in Süddeutschland. Regelmäßig konzertiert er mit seinem Bruder, dem Dirigenten Markus Theinert, und ist bei dem Label Ancient Music Edition in Hamburg unter Vertrag.
Die junge Cellistin Mitgard Utta erhielt ihre bisherige Ausbildung unter anderem bei Rafael Rosenfeld in Basel, sowie bei Denis Severin in Bern. Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Wolfgang Boettcher, Bernhard Greenhouse, Hans Christian Schweiker, Gustav Rivinius u.a. Sie ist als Solistin u.a. mit dem Basler Sinfonieorchester aufgetreten.
Das Duo hat bereits etliche erfolgreiche Auftritte absolviert, und auch Kompositionen von Christoph Theinert uraufgeführt. Beim Auftritt in der Gems setzen die Künstler auf den Kontrastreichtum und die Sonorität beim Zusammenklang zweier Violoncelli, die sich zu unnachahmlichem Klangschmelz verbinden lassen.
Angefangen mit einer der frühesten Kompositionen für Violoncello, dem Canon von Domenico Gabrielli, streift das Duo neben barocken Sätzen von Corette und Boismortier mit Bernhard Romberg und Mozart den klassischen und mit Popper, Franchomme u.a. den romantischen Repertoirebereich.