Samstag, 01.04.2017
Fronwagplatz
Gigantisches Sparsäuli wirbt für sichere Franken
Das überdimensionale Vollgeld-Sparsäuli besucht am Samstag, 1. April den Fronwagplatz in Schaffhausen. Das Säuli ist Teil der Schweizer Kampagnen-Tournee der Vollgeld-Initiative. Die Initiative lässt die Stimmbürger darüber abstimmen, ob private Banken zukünftig noch elektronische Schweizer Franken herstellen dürfen oder ob dies die Nationalbank übernehmen soll. Die Abstimmung findet voraussichtlich Ende 2017 statt.
Nur die wenigsten Menschen wissen, dass das elektronische Geld auf ihren Konten nicht von der Schweizerischen Nationalbank hergestellt wurde. Tatsache ist, dass 90 Prozent des Schweizer Frankens von privaten Banken wie UBS, CS, Raiffeisen, Kantonalbanken und Co. praktisch aus dem Nichts hergestellt wurde. Immer wenn eine Bank einen Kredit vergibt, erschafft sie neues Geld. Es ist ein weitverbreitetes Märchen, dass Banken Spargelder von Kunden als Kredite weitergeben.
Private Geldherstellung hat negative Folgen
Die Geldherstellung der privaten Banken hat zahlreiche negative Auswirkungen auf die Gesellschaft und Wirtschaft: Finanzkrisen, Blasenbildung, unsichere Konten, Überschuldung der Gesellschaft oder das too-big-to-fail-Problem sind auf die Geldproduktion der privaten Banken zurückzuführen.
Vollgeld-Säuli betreibt Aufklärung in Schaffhausen
Die Vollgeld-Tournee bringt dieses Wissen nun direkt zu den Bürgern und Bürgerinnen. An 27 Standorten bauen die Initianten ein überdimensionales Sparschwein auf und machen die Bewohner auf die Vorteile der Vollgeld-Initiative aufmerksam: Weniger Steuern, sichere Konten, mehr Finanzstabilität und die Abschaffung von Bankenrettungen. Am Samstag, 1. April 2017 ist das Sparschwein anzutreffen. Vollgeld-Initianten erklären die Initiative und laden zum Gespräch ein.