Junger deutscher film # 42 Gastbesuch & Filmgespräch
Regisseur Christian Klandt wird am Mittwoch, 3. März um 20:00 Uhr zu Gast bei Weitwinkel sein für ein Filmgespräch.
In der Nacht zum 16. Juni 2004 überfielen zwei Jugendliche in der malerischen Kleinstadt Beeskow/Brandenburg einen schlafenden Obdachlosen, schlugen ihn und steckten ihn in Brand. Nach dieser wahren Begebenheit in seiner ostdeutschen Heimatstadt inszenierte Regisseur Christian Klandt in seinem Spielfilmdebüt die Geschichte über „fünf Menschen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, in einer Stadt zwischen Schönheit und Armut, an einem Tag zwischen Langeweile und Aggression“, so faßt ein Verleihtext die Konstellation eines Verhängnisses. Neben dem Kioskbesitzer Heinrich, Tills Freundin Steffi , die eine Lehrstelle sucht, und Tills Vater Günter, einem Polzeibeamten, bildet das destruktive Kumpelverhältnis zwischen den Freunden Karsten und Till das Zentrum der Erzählung der (fiktiven) 24 Stunden vor und 12 Stunden nach dem gewaltsamen Geschehen. Regisseur Christian Klandt (*1978/Frankfurt/Oder) wuchs in Beesko auf. Nach einem fachfremden Studium arbeitet er mehrere Jahre für Filmproduktionen und für das Theater.
Die Low-Budget-Produktion ist sein Abschlussfilm an der Filmhoschule in Potsdam-Babelsberg, wo er seit 2004 Film- und Fernsehregie studierte.
Das Debüt war auf mehreren internationalen Festivals zu sehen und wurde zweifach ausgezeichnet.
FSK 12
Abendkassenpreis: 4.50 Euro