Samstag, 06.05.2017 - Sonntag, 18.06.2017
Acht Fotografinnen und Fotografen von unterschiedlichen Generationen mit acht verschiedenen Ansätzen.
Jürg Fausch, Antonio Idone, Julia Hübner, Peter Leutert, Mina Monsef, Peter Pfister,Yvonne Pispico, Fabian Stamm
Nichts vermittelt die Stimmung eines Augenblicks so intensiv wie ein gutes Foto. Wobei die Fotografie von ihren Anfängen bis zum heutigen Zeitpunkt einen unglaublichen Wandel erlebt hat. Spätestens das Smartphone hat die Fotografie zu einer Massenware werden lassen. Exklusive Aufnahmen von Orten, Menschen oder Momenten gibt es kaum noch – alles scheint bereits tausendfach vervielfältigt zu existieren.
In unserer Ausstellung zeigen wir acht Fotografinnen und Fotografen, deren Arbeiten aus der Flut von Überhäufung und Belanglosigkeit herausstechen und auf unterschiedliche Art und Weise eigene Ansätze verfolgen. Klick – ein Querschnitt durch die aktuelle Fotografie:
Jürg Fausch (*1968, lebt in Schaffhausen) beschäftigt sich mit Spuren, die wir in unserer Umgebung hinterlassen. Julia Hübner (*1965, lebt in Köln) zeigt schwer fassbare Aufnahmen – „das schwach vibrierende Abbild einer Geistwelt“. Antonio Idone (*1953, lebt in Schaffhausen) setzt sich mit Streetphotography, Stillleben und Akt auseinander und nutzt analoge und digitale Techniken. Peter Leutert (*1956, lebt in Schaffhausen) erzählt mit seiner Fotografie Geschichten zwischen Wahrheit und Illusion. Mina Monsef (*1990, lebt in Zürich) erzeugt mit speziellen Blickwinkeln, mit Ausschnitten oder mit Verfremdungen neuartige Welten. Peter Pfister (*1957, lebt in Schaffhausen) ist Pressefotograf und zeigt hier quasi Nebenprodukte – Bilder, die für eine Publikation zu schräg sind. Yvonne Pispico (*1974, lebt in Zürich) porträtiert Menschen, indem sie sich auf Nahaufnahmen von ihren Wohnungen und Alltagsgegenständen beschränkt. Fabian Stamm (*1983, lebt in Winterthur) ist Portrait- und Reportagefotograf. In neuen Arbeiten inszeniert er ein irritierendes Stadtbild von Teheran.