Rahel Studer: Vocals, Compositions
Ambrosius Huber: Cello
Beat Oezmen: Piano
Dave Demuth: Bass
Andreas Wettstein: Schlagzeug
Einem Windhauch über frisch verschneite Felder gleich, weht die Stimme von Rahel Studer hell und klar über die von Klavier und Cello getragene Melodien, schwingt sich hinauf zu hohen Tönen und bleibt trotzdem sanft und federleicht. Fragend, den Fortgang der Melodie in der Schwebe lassend, sinkt sie schliesslich hinab in einen warmen Klangteppich voller Zuversicht.
Es sind Gedanken über das Staunen und das Bekenntnis, Zeilen über das dankbare Erkennen einer sich enthüllenden Majestät und Schönheit, die milya in wunderbar melancholische Songs übersetzt. Musik, für die man sich gerne Zeit nimmt, die zum Nachdenken anregt; der man aber auch einfach zuhören und sich von der Band zeigen lassen kann, dass melancholische Musik keineswegs nur traurige Empfindungen anspricht, sondern Ausdruck einer reflektierten Lebensfreude ist. So kann man, wenn die nordische Kühle in Rahels Stimme in Begleitung gezupfter Kontrabasssaiten langsam einem warmen groovigen Soul weicht, gar nicht anders, als diese dankbare Auffassung vom Leben zu teilen.
Eintritt: Fr. 19.–/14.–